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#193 Ein Kompass zur Kinderernährung – feat. Dr. Nikola Klün

Shownotes

Dr. Nikola Klün besucht Evelyn schon zum zweiten Mal – und auch in dieser Episode teilt sie wieder jede Menge Wissen und Erfahrung als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jungendpsychotherapeutin und Ernährungsmedizinerin. Und sagt gleichzeitig sehr ehrlich: Im echten Familienalltag läuft trotzdem nicht immer alles nach Lehrbuch.

Zuerst geht es um’s Impfen: Grippe – ja oder nein? Warum die RSV-Impfung ein echter Gamechanger ist und was sich bei den Meningokokken-Empfehlungen gerade tut. Nikola hört zu, nimmt Sorgen und Bedenken ernst – und bleibt trotzdem klar in ihrer Haltung.

Dann der Wechsel zum Lieblingsthema vieler Eltern: Ernährung. Beikost, Süßigkeiten, „Nudelkinder“, Picky-Eater und der enorme Druck, alles perfekt machen zu wollen. Nikola plädiert für weniger starre Regeln, mehr Entspannung, keine Erpressung beim Essen und eine gute Beziehung zu Lebensmitteln. Mit einer goldenen Regel: Eltern entscheiden, was und wann es etwas gibt – Kinder entscheiden, ob und wie viel sie essen. Auch das Thema Nahrungsergänzungsmittel kommt kurz auf den Tisch: wann sie sinnvoll sind, wann eher nicht – und warum „viel hilft viel“ keine gute Idee ist.

Viel Spaß – Know-how, Gelassenheit und echte Alltagshacks warten!

In dieser Folge war Nikola das erste Mal zu Gast bei Evelyn: https://hoppe-hoppe-scheitern.podigee.io/78-75-eltern-kennen-ihr-kind-immer-am-besten

Hier entlang für noch mehr Infos von Nikola: https://www.instagram.com/kinderleibundseele/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe zwei Kinder, die eher picky-eater sind.

00:00:02: Es ist nicht so abenteuerlich wie deine.

00:00:04: Und ich muss sagen, dass mich das manchmal ganz schön an meine Grenze gebracht hat.

00:00:09: Weil ich ernähre mich, glaub ich, sehr gesund immer, schon mein ganzes Leben.

00:00:12: Und dann

00:00:13: war das so was ...

00:00:15: Voll mein Thema.

00:00:16: Und versag ich jetzt als ... Ich bin Ernährungsmedizinerin.

00:00:19: Ich bin Kinderärztin.

00:00:21: Und

00:00:21: die ist nur Nudeln.

00:00:22: So, was mach ich denn jetzt da?

00:00:23: Das kann ja nicht sein.

00:00:26: Hey, willkommen bei alle meine Eltern.

00:00:28: Hier reden wir Klartext über das Leben mit Kindern und allem drum und dran.

00:00:32: Ehrlich, locker und garantiert nicht judgey.

00:00:35: Vielleicht ganz selten.

00:00:37: Wir sind ja auch eben alle nur Menschen, ne?

00:00:39: Also viel Spaß beim Hören.

00:00:43: Ich hab's alles super knapp geboten.

00:00:45: Ich hab

00:00:46: gedacht, ich muss die Kinder noch fertig machen und dann dachte ich, ich muss die auch am Abend ins Bett bringen, aber ich wollte nicht den späten...

00:00:53: Das ist halt man gar nicht da.

00:00:54: Doch, aber ich bin auch so ne Glocke, ich denk mir dann... Gut, ich nehme lieber den Freundflug, dann kann ich den noch ins Bett bringen.

00:01:00: Sonst haben sie mich den ganzen Tag nicht gesehen, finde ich mir auch schade.

00:01:02: Sie sehen uns jeden Tag, dann denken wir uns so...

00:01:06: Warum ist das so krass?

00:01:08: Ich schaffe es, aber ich weiß, was.

00:01:09: ich bin auch so glücklich, wenn ich mit denen

00:01:11: bin.

00:01:11: Ja, und der ist jetzt sechs, und irgendwie finde ich, es geht eh so schnell.

00:01:15: Ich verstehe, ich fühle dich

00:01:16: halt

00:01:16: hart.

00:01:17: Es ist craziger, man denkt sich dann nicht.

00:01:18: Es gibt ja so Leute, die sind dann so, weißt du was, wenn ich jetzt schon mal wegfliege, dann mach ich mir jetzt einen richtig geilen Tag.

00:01:24: Dann fliege ich ganz spät zurück, dann mach ich mal nicht die Einschlafbegleitung.

00:01:27: Ja, irgendwie dachte ich, nee, ich will abends wieder zu Hause sein.

00:01:30: Und dann gab es noch die frühen.

00:01:31: Und deswegen war es jetzt so, also ich komme echt für zwei Stunden, das darf man eigentlich nicht sagen.

00:01:35: Ich verstehe es voll.

00:01:36: Ja, es ist Arbeit.

00:01:37: Und wer sich jetzt fragt, wer ist diese enne Stimme?

00:01:40: Sie war schon mal zu Gast, wir haben heute wieder Doktor.

00:01:43: Doktor, Doktor.

00:01:44: Sag mal, Doktor oder Doktor?

00:01:47: Sieht auf jeden Fall ein Doktortitel.

00:01:48: Ja, Nikola Klühn.

00:01:50: Sie ist Kinder- und Jugendmedizinerin.

00:01:52: Und jetzt zum dritten Mal schwanger.

00:01:54: Ja, ziemlich.

00:01:56: Du hast ein Buch geschrieben über das Thema Ernährung.

00:01:59: Genau.

00:02:01: Der Elternkompass.

00:02:02: Genau, das ist ein Kompass zur Kinderernährung, habe ich geschrieben.

00:02:06: Weil ich bin Kinder- und Jugendärztin und Ernährungsmedizinerin.

00:02:10: Und das klingt jetzt alles super toll, aber ich habe gemerkt, dass ... diese Umsetzung von all dem, was ich wusste.

00:02:17: Und dann in der Praxis von meinen Kindern, ich fand das alles gar nicht so einfach.

00:02:21: Ich finde es auch immer noch nicht so einfach, das richtig zu machen, das gleichzeitig entspannt zu machen.

00:02:26: Und so bin ich irgendwie zu diesem Thema gekommen.

00:02:28: Also es geht heute hauptsächlich um das Thema Kinderernährung, was wirklich ein sehr spannendes Thema ist, was ja auch Kinder gibt, die essen nur Nudeln, wieviele Süßigkeiten, bla, bla, bla.

00:02:36: Bevor wir da jetzt aber darauf einsteigen, ist ja auch gerade wieder die Hochzeit der Erkältungs- und Grippelviren und RS-Viren.

00:02:43: Und wie jedes Jahr plagt mich die Frage, Kinder jetzt Krippe impfen, ja oder nein?

00:02:49: Also es gibt... zwei Antworten auf deine Frage.

00:02:52: Also einmal das, was offiziell empfohlen wird.

00:02:54: Das macht die STIKO in Deutschland.

00:02:56: Und die STIKO empfiehlt nicht die Grippeimpfung für Kinder, es sei denn, das sind Risikokinder.

00:03:01: Also die haben irgendwie ne chronische Herz- oder Lungenerkrankung, dann wissen das die Eltern in aller Regel und dann würde man empfehlen, die zu impfen, weil man weiß, die haben eben besonders gerne ganz schwere Verläufe.

00:03:14: Und dann ist das andere, was sagen dann die Kinder- und Jugendärzte?

00:03:17: Und da gibt es ziemlich viele, also die aus ihrer Erfahrung, die Grippeimpfung empfehlen.

00:03:24: Und ich sage jetzt zum Beispiel nach letztem Winter, das war eher ein stärkeres Grippejahr.

00:03:29: Ich habe in der Praxis gearbeitet und ich habe viele... schwerere Verläufe erlebt.

00:03:34: Ich hab manche Verläufe erlebt, wo die Kinder im Krankenhaus gelandet sind, die dann auch dramatischer waren, aber auch sehr viele Verläufe, wo die ganze Familie zwei, drei Wochen zu Hause war hochfieberhaft.

00:03:45: Ich mein, wer älteren ist, weiß, was das bedeutet und wie anstrengend so was ist.

00:03:49: Und wenn das Kind zwei Wochen, vierzig Grad Fieber hat, empfindet man das als Mama

00:03:53: und Papa.

00:03:55: Auch als ist es keine Seltenheit, dann als schwer krank.

00:03:58: Zwei Wochen, vierzig Fieber.

00:04:00: Die Grippe ist was, was die Kinder wirklich lange krank macht.

00:04:04: Durchschnittlich sind die sieben bis zehn Tage total krank.

00:04:08: Also nicht mal so zwei, drei Tage.

00:04:10: Und übrigens uns Erwachsene auch.

00:04:12: Ja,

00:04:13: Grippe ist kein Spaß.

00:04:15: Und dann gibt's halt so Random.

00:04:18: Ich habe meine Kinder geimpft, deswegen gibt es immer mal wieder schwere Komplikationen der Grippe und das muss nicht unbedingt mit einer Grunderkrankung zu tun haben, sondern jedes gesunde Kind kann zum Beispiel eine schwere Herzmuskelentzündung durch die Grippe bekommen.

00:04:33: Und das ist was, was potenziell tödlich ist.

00:04:36: Gibt

00:04:36: es irgendwelche Nachteile, wenn man sich Grippe impfen lässt?

00:04:39: Die Nachteile oder was die Gegner sagen, wir wissen ja immer nicht so genau, wie die Krippe in diesem Jahr aussieht.

00:04:44: Also es wird ja so ein Impfstoff quasi gebaut, von dem wir meinen, der funktioniert wahrscheinlich von allem, was wir wissen, der wird wahrscheinlich gut funktionieren.

00:04:53: Und es kann natürlich die Gefahr sein, dass der Impfstoff daneben liegt, also dass er die Krippe nicht so gut erfasst und dann auch nicht so gut vor der Ansteckung schüttet.

00:05:03: Aber trotzdem erkranken die Kinder viel milder.

00:05:05: Trotz alledem.

00:05:07: Trotz alledem.

00:05:07: Da muss man einfach sagen, der Impfstoff lag daneben.

00:05:09: Aber die schweren Verläufe sind viel seltener.

00:05:13: Und deswegen impfe ich meine Kinder jedes Jahr Grippe.

00:05:15: Und es gibt auch viele Länder, wo das auch so empfohlen wird.

00:05:18: Und ich denke auch, dass die STIKO sich irgendwann dazu durchringt.

00:05:22: Die hat natürlich auch andere Aspekte.

00:05:23: Lohnt sich das ökonomisch.

00:05:25: Was kostet so ein Grippe-Impfstoff?

00:05:26: Was kostet das, wenn Kinder wegen Grippe im Krankenhaus sind?

00:05:28: Also, da spielen auch solche Überlegungen mit rein.

00:05:31: Aber ich als Ärztin, bei allem, was ich erlebt habe, bin da sehr dafür, wie viele andere Kinder und Jugendärzte auch.

00:05:37: Und wann ist ein perfekter Zeitpunkt, die Kindergrippe impfen zu lassen?

00:05:40: Also, normalerweise, so November, Dezember, also kommt immer so ein bisschen auch darauf an, wann wird's kalt?

00:05:47: Ja, aber so im späten Herbst ist ein guter Moment.

00:05:50: Und dann am besten alle, also die ganze Familie?

00:05:53: Also, die Kinder sind eine vulnerable Gruppe, weil die halt natürlich viel im Kindergarten sind und einfach viel Kontakte haben.

00:06:01: Die würde ich persönlich impfen.

00:06:03: Ich als Ärztin impfe auch mich jedes Jahr, weil ich im medizinischen Sektor

00:06:07: arbeite.

00:06:08: Da wird's empfohlen.

00:06:11: Ich würde mich auch so als Erwachsene impfen lassen.

00:06:12: Aber da kann man, das ist nochmal ein anderes Thema, da kann man nochmal gesondert drüber sprechen.

00:06:16: Die Kinder sind schon vulnerabler, muss man sagen.

00:06:19: Okay, okay.

00:06:20: Gut.

00:06:21: Und RSV-Virus kann man sich jetzt auch impfen lassen.

00:06:25: Was ja, glaube ich, eine Super-Sache ist, weil wir hatten ja auch mit einem unserer Kinder, dass wir im Krankenhaus waren, als die noch ein Baby war.

00:06:32: Wann macht man das?

00:06:33: Ja, also die Impfung gibt es ja seit letztem Jahr und das war für uns in der Kinder- und Jugendmedizin wirklich wie so eine Revolution, weil all die Jahre, die ich in der Klinik gearbeitet habe, war RS-Virus quasi ... Das, womit ich mich hauptsächlich beschäftigt habe.

00:06:49: Das ist krass.

00:06:50: Ich werde das nie vergessen, als ich im Krankenhaus war mit meinem Baby.

00:06:54: Das war so schlimm.

00:06:56: Dann auch einfach zu wissen, wir müssen jetzt bleiben.

00:07:00: Ich weiß, ich bin durch diesen Gang in diesem Krankenhaus.

00:07:02: Es war die ganze Zeit immer so, ah, hi.

00:07:04: Hallo.

00:07:04: Das hat ihr auch hier.

00:07:06: Wie viele Leute da?

00:07:07: Mit ihren Babys waren die alle einfach diesen RS Virus hatten.

00:07:11: Wie alt war deine?

00:07:12: Wie alt war die da?

00:07:14: Drei Monate?

00:07:15: Also halt auch noch ein Mini, ne?

00:07:17: Das war

00:07:18: echt nicht cool.

00:07:18: Wir hatten halt schon ein Kind zu Hause ein Kita-Kind.

00:07:21: Genau, und dann ist das Risiko natürlich einfach hoch.

00:07:25: Und ich muss sagen, also ich hab jetzt ein Baby im Bauch und das kommt irgendwann am Ende des Jahres, Anfang des Jahres, dass ich so froh bin, dass es jetzt diese Impfung gibt.

00:07:34: Weil diese Winterkinder, die dann einfach da noch so klein sind, Neugeborene, Alle Babys unter sechs Monate, die ein Geschwisterkind noch haben, wo man sagt, man kann es ja auch nicht schützen, die erkranken einfach oft schwer.

00:07:47: Und das ist der häufigste Grund, warum Babys ins Krankenhaus müssen, ist dieser blöde Virus.

00:07:52: Und jetzt haben wir letztes Jahr schon sehen können, also das ist so eine passive Immunisierung, sie wird wunderbar vertragen.

00:07:58: Und wir konnten schon letztes Jahr sehen, dass einfach die Fälle von Krankenhauseinweisung, von Tfernverläufen sich drastisch reduziert haben.

00:08:05: die Impfung schützt.

00:08:07: Man empfiehlt es bei allen, die jetzt während der Saison auf die Welt kommen, die Babys noch direkt im Krankenhaus zu impfen.

00:08:13: Also letztes Jahr war so eine Übergangsphase.

00:08:16: Also es ist auch die Impfung der Mutter in der Schwangerschaft möglich, aber da gibt es keine Kostenübernahme und vermutlich hält der Impfstoff ein bisschen weniger lange.

00:08:25: Aber es ist auch total valide, wenn man sagt, man möchte nicht, dass das Baby geimpft wird, kann man das machen an der Schwangerschaft.

00:08:32: Gute Daten wird das Baby gut geschützt, aber man zahlt es selber.

00:08:35: Das ist eine teure Impfung.

00:08:37: Die wird erstattet.

00:08:39: Die hält auch wunderbar.

00:08:40: Es wird wunderbar gut vertragen.

00:08:42: Es muss im Gegenteil vor der Infektion, wie du es liebt hast, vor der sollte man Angst haben.

00:08:48: Ich bin großer Fan und freue mich, dass es diese Impfung gibt.

00:08:51: Ja,

00:08:51: voll gut.

00:08:52: Also, go for it, body peeps.

00:08:56: Letzte Frage noch zum Thema Impfung.

00:08:59: Ich finde es sehr spannend.

00:09:00: Medikon, wie?

00:09:11: Meningo-Kocken.

00:09:12: Meningo-Kocken.

00:09:14: Ich krieg es nicht geschissen.

00:09:17: Wow.

00:09:18: Sagt man ja eigentlich, es ist jetzt auch neu, dass man das empfiehlt.

00:09:23: Da haben sich die Empfehlungen ein bisschen in den Jahren verändert.

00:09:26: Das ist auch für die Eltern schwer, da durchzublicken.

00:09:28: Vielleicht

00:09:29: kannst du uns noch mal kurz aufklären, weil ich hab auch beide Kinder impfen lassen, musste aber für die Große dasselbe bezahlen.

00:09:36: Genau.

00:09:36: Da haben sich die Empfehlung verändert.

00:09:38: Es gibt Meningo-Kocken-Stämme.

00:09:40: in Deutschland, überall auf der Welt.

00:09:43: Und die sind unterschiedlich verteilt und machen die Kinder schwer, schwer krank.

00:09:49: Also habe ich wirklich Riesenangst davor.

00:09:52: Ich habe eine einzige schwere Meningo-Cocken selbst, das in meiner Berufslaufbahn erlebt, wo ein Kind verstorben ist.

00:09:58: Es hat sich so eingeprägt.

00:10:01: Es ist wirklich eine Katastrophe und im besten Fall haben die Kinder dann, wenn Gliedmaßen amputiert, aber es ist wirklich ... Also, Meningococcus sind höchstgefährlich.

00:10:09: So viel kann man sich merken.

00:10:11: Und es gibt verschiedene Familien.

00:10:13: Wir impfen, also wir haben in Deutschland schon ganz lange immer Meningococcus C geimpft.

00:10:18: So ungefähr um den ersten Geburtstag rum.

00:10:21: Und dadurch ist diese Familie weniger geworden.

00:10:24: Also das haben wir nur noch ganz wenig in Deutschland.

00:10:26: Aber es sind andere Familien, so zu sagen, Meningo-Kockenstämme, mehr geworden.

00:10:34: Und dann hat man gesehen, boah, B, das ist ganz schön gefährlich für die ganz kleinen Kinder, also auch schon im Säuglingsalter.

00:10:40: Und es ist einfach eine relevante Zahl, die in Deutschland erkrankt.

00:10:43: Und hat sich dann irgendwann durchgerungen, die Meningococcon B-Impfung zu empfehlen.

00:10:48: Das sind drei Impfungen im ersten Lebensjahr, die die meisten Eltern, die ein Baby haben, auch kennen, weil die sehr reaktiv ist.

00:10:55: Das heißt, die Kinder reagieren oft mit Fieber und sind nach der Impfung ... Also, das ist eine Impfung, die man schon mitkriegt oft.

00:11:02: Genau, das sind die Meningococcon B. Und jetzt gibt's aber auch noch andere Stämme, C, W, Y. hat sich alles so ein bisschen verteilt.

00:11:10: Jetzt gibt es eine ganz neue Empfehlung.

00:11:12: Ach krass.

00:11:13: Ich hoffe, ich verwirre jetzt nicht alle.

00:11:15: Aber

00:11:15: zwar mal nur ganz kurz um das Festzuling.

00:11:16: Also diese B-Impfung ist jetzt auch noch nicht so lange Zeit empfohlen, ne?

00:11:20: Genau, aber wir haben ganz viele Daten.

00:11:22: Also von allen, die jetzt denken, die ist noch nicht so lange empfohlen, das mache ich nicht.

00:11:26: Das machen die zum Beispiel in UK schon ewig.

00:11:28: Also wir wissen, dass diese Impfung sicher ist.

00:11:32: Und einigermaßen gut, einigermaßen gut, weil die wahrscheinlich nicht ein ganzes Leben lang hält, weil die halt nicht hundertprozentig wirkt und so weiter.

00:11:39: Aber sie ist gut und sie schützt verlässlich.

00:11:43: Genau, das ist die B.

00:11:45: Die muss man auch zweimal machen, glaube ich.

00:11:46: Drei

00:11:46: mal.

00:11:47: Drei mal sogar.

00:11:48: Ja,

00:11:48: cool.

00:11:48: Die muss man dreimal machen, und das ist dreimal ... Die Kinder haben schon gerne mal so ein Knatik oder haben mal erhöhte Temperatur danach.

00:11:55: Aber es lohnt sich, weil Meningo gucken, du weißt ja nie, wann du sie triffst.

00:11:59: Also, ich möchte nicht am ... Bett meines Kindeschehen und mir denken, hätte ich das mal gemacht.

00:12:04: Und diese C-Impfung, die wird jetzt geschiftet, das ist jetzt leider verwirrend, weil das total neu ist.

00:12:11: Aber wenn wir darüber reden, muss ich sagen, ins Jugendalter, weil mehr Jugendliche davon betroffen sind, die dann eine bakterielle Meningite entwickeln.

00:12:20: Und man empfiehlt jetzt dann nicht mehr nur noch C, sondern AC wie Y, also so eine Kombination.

00:12:27: Das ist

00:12:27: jetzt aber total

00:12:28: neu und das tut mir leid, aber ich

00:12:29: wusste es aber nicht,

00:12:30: was du sagst.

00:12:31: Stay with us.

00:12:32: Ist noch jemand da und hört noch jemand zu?

00:12:34: Äh, okay, also das heißt, nur noch mal ganz kurz jetzt für uns Müllmältern.

00:12:39: B

00:12:39: erstes Lebensjahr.

00:12:40: Drei Empfungen.

00:12:42: Ist jetzt aber neu.

00:12:44: Na ja, das geht schon ein paar Jahre.

00:12:45: Das wird

00:12:46: aber eigentlich...

00:12:47: Genau, seit ein paar Jahren macht man das so.

00:12:49: Okay,

00:12:50: gut.

00:12:50: Dann die einen, die... Die C?

00:12:53: Die C.

00:12:53: Die wird nicht mehr empfohlen, sondern man empfiehlt jetzt... die erst im Jugendalter zu impfen, weil es einfach sehr wenig Kleinkinder davon betroffen

00:13:01: sind.

00:13:01: Das heißt dann

00:13:02: ab und dann so eine Kombiimpfung, so mit zwölf ungefähr.

00:13:06: Problem daran ist, wir sehen ja die Jugendlichen nicht mehr so oft in der Praxis, also gerade die Jungs, also die kommen nicht mehr zu mir natürlich, die wollen das nicht.

00:13:14: Das ist jetzt wirklich alles, was ganz neu ist, wenn ihr jetzt euer Kind mit eins gegen zäh geimpft habt, wunderbar, dann fragt ihr einfach nochmal, wenn es jugendlich ist, nach... Ich hab's mit C geimpft, sollen wir's nicht noch mal auffrischen, mit A, C, W, Y.

00:13:27: Zum jünglichen Alter.

00:13:28: Aber das macht euer Kinderarzt.

00:13:30: Die B ist im ersten Lebensjahr.

00:13:32: Auch.

00:13:32: Genau.

00:13:33: Also

00:13:33: C und B.

00:13:34: Nee, die C zum ersten Geburtstag und die B im ersten Lebensjahr.

00:13:40: Krass.

00:13:41: Ja.

00:13:42: Das ist immer eine der Impfungen, die man bekommt.

00:13:44: Wenn die Baby so viele Impfungen auf einmal bekommt, dann ist die B auch oft dabei.

00:13:48: Und du hast das wahrscheinlich nachgeimpft.

00:13:51: Bei uns damals war das noch nicht dabei.

00:13:52: Genau.

00:13:53: Weil du warst gerade in dieser Übergangsphase.

00:13:57: Sorry, jetzt hab ich alle wahrscheinlich so ein bisschen verwirrt.

00:13:59: Boah, ich bin jetzt auch maximal verwirrt, aber da müsst ihr euch dann einfach selber noch mehr erkunden legen.

00:14:01: Ist jetzt auch nicht, also wir haben jetzt hier genug, die Nikola hat jetzt hier genug Aufklärungsarbeit geleistet.

00:14:08: Jetzt wischen wir um zum Thema Ernährung und hoffen, dass jetzt auch alle Impfgegner noch am Start.

00:14:15: Ja, aber das finde ich so gut, dass du das nutzt.

00:14:17: Ich habe so viel mit Impfgegnern zu tun und dass du das nutzt, dass man einfach mal darüber redet und

00:14:22: genau ... Kannst du noch ... Kann ich

00:14:23: auch eine

00:14:24: Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ...

00:14:35: Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine Anstrengung ... Kannst du noch eine An Unsicher.

00:14:44: Genau.

00:14:45: Und die kann man total gut abholen.

00:14:46: Und was ich meistens mache ist, ich frag, was sind die Bedenken?

00:14:50: Wir schauen uns einmal die Zahlen an.

00:14:51: Aber was meistens viel mehr hilft, als die Zahlen ist, wenn ich erzähle, was ich erlebt hab.

00:14:57: Weil wir so, als Mamas wir kennen, vielleicht nicht das Kind, das an Meningo-Kocken erkrankt ist.

00:15:03: Und dann ist das irgendwie sowas ganz abstraktes.

00:15:06: Aber wenn man das einmal erlebt hat und ich erzähle von der Geschichte und ich erzähle, wie sah der Junge aus, irgendwie so dieses Individuelle, das ... habe ich das Gefühl, dass es die Eltern oft mehr berührt und dann doch noch mal irgendwie was anschiebt.

00:15:19: Aber man muss sich öffnen und man muss halt auch offen für Fragen sein.

00:15:22: Okay.

00:15:23: So, Thema Essen.

00:15:24: Ja?

00:15:25: Ja.

00:15:25: Okay.

00:15:26: Also, es geht ja schon mit der Ballkost los, dass man sich extreme Gedanken macht und so weiter.

00:15:32: Und was ist jetzt das Beste?

00:15:33: Fange ich jetzt mit Süß oder mit Gemüse an?

00:15:36: Ja.

00:15:38: Vielleicht nur mal zum Einstieg.

00:15:39: Was würdest du empfehlen, wenn ein Kind so seine erste Ballkost bekommt?

00:15:44: Ja.

00:15:45: Und vor allem auch wann?

00:15:46: Wann?

00:15:47: Genau.

00:15:48: Und jetzt muss ich schon so antworten, es ist alles individuell, Leute.

00:15:51: Also ich finde diese starren Empfehlungen quatsch.

00:15:56: Also es ist so, Beikost wird in jedem Land der Welt anders gemacht.

00:16:01: Und die Beikost-Empfehlungen sind in jedem Land der Welt alle ein bisschen anders.

00:16:04: Sind deswegen die Kinder wo anders gesünder oder weniger gesund, ist nicht so.

00:16:08: Also deswegen, ich möchte einfach einen Spannung reinbringen.

00:16:11: Dann gibt es einen Moment, wo die Beikost angefangen werden kann.

00:16:16: Man empfiehlt, Irgendwann zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat sollte man anfangen, aber bitte guck auf dein Kind.

00:16:25: Individuell von der sogenannten Beikostreife, da gibt es so ein paar Zeichen, aber wichtig ist, hat dein Kind da Bock drauf, guckt dein Kind dich an, wenn du ist, hast du das Gefühl, das möchte dir den Löffel am liebsten wegnehmen oder das möchte da reingreifen, hat eine gute Kopfkontrolle und so weiter, dann ist dein Kind bereit.

00:16:43: Es ist individuell und womit man anfängt ist es eigentlich auch individuell.

00:16:48: Hier in Deutschland hat sich halt das Gemüse etabliert, der Gedanke dahinter ist ein bisschen, schmeckt ein bisschen bitterer als Obst.

00:16:53: Wenn das Kind das schon mal annimmt, dann ist das andere wahrscheinlich leichter.

00:16:57: Aber was anderes wäre jetzt auch nicht verkehrt.

00:16:59: Wenn

00:16:59: wir mit einem Bananen-Dings anfangen, ist es auch kein Drama.

00:17:03: Es ist überhaupt kein Drama.

00:17:05: Es ist keine Wissenschaft und es steht auch keine Wissenschaft dahinter.

00:17:09: Es ist eine Empfehlung und die hat sich bewährt, aber man könnte es auch anders machen.

00:17:13: Wichtig ist, am Anfang sollte es weich sein und das Kind sollte langsam daran gewöhnt werden.

00:17:18: Ob ihr jetzt Baby-Let-Weaning macht oder Brei, aber am Anfang natürlich weich und noch nicht so eine große Challenge weiß, ist natürlich alles neu.

00:17:27: Somit gewürzen und so weiter.

00:17:29: Wie siehst du das?

00:17:30: Wann darf ein Kind auch mal ein bisschen was gezahlzen ist oder gewürztes?

00:17:34: Genau, im ersten Lebensjahr wäre ich zurückhaltend, aber Kinder können Gewürze essen und auch vertragen und tun sie ja auch in anderen Kulturen.

00:17:43: Also ein indisches Baby ist total gewürzt und da würde vielleicht unser... Kind die Augen verziehen oder würde das komisch finden.

00:17:51: das ist einfach eine frage der gewöhnung.

00:17:52: also gewürz.

00:17:53: An sich ist nicht verboten aber mit salz im ersten lebensjahr sehr zurückhaltend und natürlich auch mit zucker

00:17:58: ja okay.

00:18:01: Nur mal ganz kurz eine andere frage zweier halloween

00:18:04: ja.

00:18:05: Also ich persönlich bin der Vertreterin von alles in maßen.

00:18:08: Ja.

00:18:09: Weil ich glaube, das ist einfach meine Meinung.

00:18:11: Ich glaube, es ist nicht gut, so krass zu verbieten und so zu verachten.

00:18:15: So, das ist

00:18:16: Zucker, das ist Zucker.

00:18:17: Aber ich

00:18:18: glaube, das geht immer nach hinten los.

00:18:20: Und bei uns gibt es schon fast jeden Tag irgendwas Süßes.

00:18:25: Findest du das Prinzip ja schon mal okay, dass es jeden Tag was Süßes gibt?

00:18:28: Oder würdest du sagen, ist eigentlich zu viel?

00:18:31: Also, wenn die Kinder überein sind oder am besten vielleicht auch schon über drei, finde ich das vollkommen.

00:18:37: in Ordnung und es findet nicht nur ich, das findet auch die Wissenschaft so.

00:18:40: Also wir haben ja schon Untersuchungen, was passiert denn, je nachdem wie die Eltern mit Süßen umgehen, was entwickelt sich denn da später draus?

00:18:48: Und da ist genau das, was du sagst, auch die Empfehlung, nämlich ein entspannter Umgang.

00:18:53: Aber das heißt auch nicht let it loose so, ne?

00:18:56: Also wenn ich mein Sohn, also hätten wir jetzt eine Süßigkeit, ein Schublade zu Hause, die frei zugänglich wäre, damit könnte meine Tochter total gut umgehen und die würde vielleicht, die ist so eine, die beißt in den Schokoriegel und lässt dann auch die Hälfte dann liegen.

00:19:10: Mein Sohn könnte das gar nicht, der würde diese... Schublade jeden Tag aufessen mit Bauchschmerzen und für nichts anderes mehr wollen.

00:19:18: Also, und so sind ja viele Kinder.

00:19:20: Es ist Typ-Sache.

00:19:21: Aber Kinder sind prinzipiell, die haben schon einen großen Hang zu Süßen.

00:19:24: Einfach von der Natur so vorgesehen.

00:19:26: Da können die Kinder auch nichts dafür.

00:19:27: Die neigen einfach dazu, Süßes wirklich zu lieben.

00:19:32: Und deswegen ist es schon so alles im Maßen, aber eben auch nicht verboten.

00:19:36: Weil da gibt es auch wieder Untersuchungen.

00:19:38: Was passiert, wenn man nicht den Kindern verbiete?

00:19:40: wo ich auch gar nicht weiß, wie das in der heutigen Welt noch gut funktioniert.

00:19:43: Aber wenn ich den Kindern verbiete, kommt dann schon, das ist was Verbotenes, das ist natürlich auch interessant.

00:19:50: Da so eine andere Anziehung.

00:19:52: Das glaub ich halt auch

00:19:53: immer, absolut.

00:19:54: Wenn du weißt dann, wieso nie, das ist nix, dann glaub ich, wie das Kind ist halt wahrscheinlich noch mehr, ja.

00:19:59: Und würdest du sagen, es ist aber auch in Ordnung an zu sagen, wie Halloween oder Weihnachten einfach mal zu sagen, es ist mir heute scheißegal, ihr könnt einfach mal krass reinfressen.

00:20:06: Ich find das auch gut so.

00:20:09: Also, mir fällt es manchmal ein bisschen schwer zu gucken, muss ich ehrlich sagen.

00:20:12: Ja,

00:20:12: eigentlich muss ich zu uns auch sagen an dieses Halloween.

00:20:14: Ich war dann auch irgendwann, war ich so ein Shitman.

00:20:16: Ihr hattet jetzt schon drei Lollipops.

00:20:18: Ja.

00:20:19: Aber es ist tatsächlich gut.

00:20:22: Auch die Wissenschaft sagt das zu dem Thema.

00:20:24: Das Kind hat eigentlich schon einen wichtigen Lerneffekt, wenn das jetzt an Halloween und Weihnachten oder am Kindergeburtstag sich total mit Süßigkeiten vollstopft und danach wirklich merkt, boah.

00:20:36: mein Bauch ist grad total voll und irgendwie fühlt sich alles Bappek an und das war jetzt dann doch irgendwie so ein bisschen viel, dann ist es schon auch ein wichtiges Learning für das Kind, dass nicht immer nur die Mama sagt, wenn du zu viel Süßigkeiten ist, das ist nicht gut für dich, sondern dass vielleicht auch ab und zu mal so am eigenen Leib merkt, das ist jetzt nicht so ideal.

00:20:56: Genau, also man sagt ... Süßigkeiten dürfen sein, sie sollten nicht mehr als zehn Prozent der Kalorien sozusagen ausmachen, müsst ihr einfach nicht ausrechnen, es reicht sich zu merken.

00:21:06: Bei uns gibt Süßigkeiten jetzt nicht jeden Tag, aber ja ungefähr jeden zweiten Tag, jeden Tag, so nach dem Kindergarten.

00:21:17: Nichts Gutes an Süßigkeiten.

00:21:19: Ich will ja auch, dass das eben nicht verboten ist.

00:21:21: Wir haben da so eine große Schüssel.

00:21:23: Da dürfen die sich kleines Mao haben oder ein Chocobor oder irgendwie sowas halt dann aussuchen.

00:21:27: Und dann brauchen sie eine halbe Stunde dafür, sich auszusuchen, was sie jetzt nehmen und feiern es voll.

00:21:34: Aber es ist nicht verboten.

00:21:36: Ja,

00:21:36: finde ich auch sehr wichtig.

00:21:37: Und ich finde es auch ganz lustig, weil unsere Halloween-Körbe ... Die stehen seitdem auch unberührt auf dem Tisch interessiert keinen Schwein mehr.

00:21:45: Ja,

00:21:45: voll gut.

00:21:46: Da nehme ich mir heimlich da immer was raus.

00:21:48: Aber irgendwie, die sind da gerade so, ja, die haben sie üh vergessen.

00:21:51: Ja, aber da hast du doch was richtig gemacht.

00:21:52: Das ist ja nicht so ein riesen Thema.

00:21:55: Ja, Gott sei Dank.

00:21:55: Und ich fand es aber auch wieder witzig, weil eins meiner Kinder, dann merkst du, wie die unterschiedlich die sind, die einheit sich da total im Griff, die ist auch so ein Mensch, die ich geb dir einen Gummibärchen.

00:22:04: Und dann lutscht die das, so eine Stunde genießt die das,

00:22:08: macht sie erst so einen Zucker,

00:22:09: lutscht sie runter, dann knüppelt sie noch so ein bisschen, die andere ist halt so.

00:22:14: Die saß dann auch mit Bauchschmerz im Lastenrad.

00:22:16: Genau.

00:22:17: Das sind die anderen mit dem Hexenhut nach Walpurgis nachgefallen.

00:22:21: Ja, weil sie sind so unterschiedlich.

00:22:24: Es funktioniert auch nicht immer alles für jedes Kind.

00:22:26: Wie du auch gemeint hast, es kann auch sein, dass du sagst, du hast ein Kind, das kann das selber regulieren.

00:22:31: Und ein Kind, das halt einfach gar nicht kann.

00:22:33: Also, ja.

00:22:35: Hey, mal ganz kurz noch, weil mich das gerade voll umdreht.

00:22:37: Da frage ich mich immer, lasse ich mich von Insta wieder in so eine scheiße Rabbit-Holz ziehen?

00:22:42: Oder ist das jetzt schon irgendwie nicht cool?

00:22:45: Dosentomaten.

00:22:47: Okay, dem Thema bin ich gar nicht

00:22:48: drin.

00:22:48: Also, anscheinend sind ja in der Dose Sachen, BPA und so weiter, das halt irgendwie kacke ist.

00:22:53: Und auch den Hormonhaushalt und so irgendwie stören können.

00:22:56: Und jetzt frage ich mich halt die ganze Zeit, okay, sind jetzt Sachen aus der Dose halt echt so beschissen?

00:23:00: Oder ist das wieder irgendein so ein Ding, wie wenn du diese drei Dinge tust?

00:23:05: Ja, okay.

00:23:07: Also jetzt mit diesem speziellen Dosen-Tomaten muss ich ehrlich sagen, dieses Rapetal habe ich noch nicht betreten, aber das mache ich sicher, nachdem wir hier fertig sind.

00:23:14: Ja, geil.

00:23:16: mit diesen ganzen Weichmachern und wo tue ich die Tuppe rein und wie viel Plastik verwende ich?

00:23:20: und so weiter.

00:23:23: Dieses Thema ist wissenschaftlich halt, da sind wir in den Anfängen.

00:23:26: Wir wissen, in hohen hohen Mengen sind diese Sachen hormonell wirksam und können vielleicht hormonell auf unsere Kinder einwirken, wird auch immer wieder die Hypothese aufgestellt.

00:23:38: Warum kommen unsere Kinder so früh in die Pubertät?

00:23:41: Es ist viel früher als vor dreißig Jahren, was ist das?

00:23:45: sind das solche Stoffe?

00:23:47: Weil was hat sich denn in unserer Umwelt verändert?

00:23:49: Warum ist das so?

00:23:49: Und das ist eine Hypothese und die ist aber nicht bewiesen.

00:23:52: Und deswegen fahre ich jetzt so in unserem Leben auch wieder die Schiene alles in Maßen.

00:24:00: Ich koche viel frisch, aber natürlich mache ich das nicht jeden Tag.

00:24:03: Wir lieben bei Nudlas mit Tomatensoße, ne?

00:24:05: Ich meine, ich mache die Soße sogar frisch selber.

00:24:08: Aber trotzdem ist die Alaser Dose, wenn ich wieder so ein Shit das Gleiche ist zum Beispiel mit so Wurst.

00:24:14: Ja.

00:24:15: Ich seh jetzt immer mehr Videos auf Instagram, dass Wurst der Teufel ist.

00:24:20: Ja, und ich find, das ist bei diesen ganzen ... Das wird

00:24:21: mit Zigaretten gleichgesetzt.

00:24:24: Das ist das ganze Ernährungsthema.

00:24:26: Deswegen, glaub ich, verlieren auch viele Eltern diesen entspannten Umgang damit, weil es dann alles so verteufelt wird.

00:24:32: Natürlich ist Wurst jetzt kein Lebensmittel, was besonders nährstoffreich ist.

00:24:38: Außer in Bayern.

00:24:39: Und meine Tochter hat da auch eine ganz andere Meinung zu.

00:24:42: Aber es ist wieder alles in Maßen.

00:24:46: Wenn dein Kind in der Woche mal ein Wiener Würstchen ist,

00:24:48: dann gehört das zu einer Kindheit meiner Meinung nach dazu.

00:24:52: Aber natürlich weiß ich als Elternteil, das war jetzt nicht Teil der unserer gesunden Ernährung, sondern das war Teil von, ich möchte, dass du verschiedene Sachen kennenlernst und die gehören dazu und ich will dir nicht alles verbieten.

00:25:04: Also, ich denk, man muss sich da immer so ein bisschen einpendeln.

00:25:06: Und ich find, das geht dann, also gerade bei Instagram manchmal in so eine starke Richtung, die dann in der Realität ja für uns gar nicht mehr umzusetzen ist.

00:25:13: Ich find

00:25:13: auch so crazy.

00:25:14: Ich find grad so mit Instagram, wie schnell man sich halt auch so ... Ich hab mich auch dabei ertappt, ich hab so einen Account entdeckt.

00:25:19: Aber ich hab den nicht entdeckt, er wurde mir halt reingespielt von einer Frau, die absolut gegen verarbeiteten Zucker ist.

00:25:27: Also, raffinerierten Zucker, glaub ich, hat das so eine.

00:25:30: Und macht halt alles mit Dattelsüße und Agaben, Dixaft und la, la, la.

00:25:34: Und hat das irgendwie ausso präsentiert, dass ich dann wirklich, hab mir das dann eigentlich angeguckt, wo ich eigentlich gar nicht so ein Typ für sowas bin.

00:25:41: Und war danach so, oh Gott.

00:25:43: Ich gebe meinen Kindern raffinierten Zucker.

00:25:45: Shame on me, das ist ja furchtbar,

00:25:47: Evelyn.

00:25:48: Ich sag jetzt mal ganz klug, scheißerisch, zu diesem Thema, ob ich jetzt agavendicksaft verwende oder Zucker, ist meinem Körper letztendlich egal.

00:25:55: Ist

00:25:55: es nämlich wirklich

00:25:56: so?

00:25:56: Weil es wird nämlich zum gleichen Umgewandelt, ja, also es ist Zucker.

00:26:01: Also ist es wirklich, ist es wirklich egal?

00:26:03: Ist

00:26:03: es wirklich egal?

00:26:04: und was, was wir aber trotzdem immer noch im Hintergrund haben können, ist, wie ist die Geschmacksentwicklung unseres Kindes?

00:26:10: Wenn ich ganz viel ... Süße und ganz viel Zucker nehme, dann wird mein Kind davon.

00:26:16: Irgendwann mehr verlangen und mehr brauchen, um diesen Geschmack süß wahrzunehmen und ich forme die Geschmacksknospen von dem Kind.

00:26:23: Das ist der Unterschied zu Erwachsenen.

00:26:25: Da ist noch viel vormbar.

00:26:27: Aber mit was ich jetzt da süße, ob ich jetzt da Honig nehmen oder Agave dicksaft oder Zucker oder ob der Zucker weiß ist oder braun oder ist es einfach völlig egal, weil es ist süß.

00:26:40: Krass.

00:26:41: Ja, es ist das eine ist ein Industrieprodukt und das andere ist...

00:26:44: Also das ist dann quasi wirklich Quatsch, dass man sagt, ich mache jetzt einen Schokokuchen, der nur mit Dackeln gesüßt ist, dass das gesünder ist, als wenn ich jetzt einfach zwei... also den einen mit Zucker süße.

00:26:58: Also Datteln sind das was anderes, also wenn ich mit Bananen süße oder mit Datteln, ja dann sind das ja, zum Beispiel ich süße was mit Bananen, das ist ein Obst, da ist der, ist auch Fruchtzucker drin, was auch wieder dem Körper so ein bisschen egal ist, aber da sind auch viele andere gesunde Stoffe drin, das ist der Vorteil an der Banane und da sind paar Laststoffe drin und so weiter, das wird dann so ein bisschen anders aufgenommen vom Körper.

00:27:23: Dann

00:27:24: nehmen wir mal Agavendicksaft vielleicht als Beispiel lieber.

00:27:27: Auf

00:27:27: molekularer Ebene kommt da das gleiche bei raus.

00:27:30: Also im Magen kommt das gleiche an.

00:27:32: Also insofern kannst du mit Agavendicksaft süßen oder mit Zucker.

00:27:37: Und es spielt jetzt gesundheitlich keine Rolle.

00:27:40: Ja, cool.

00:27:41: Ja, also lasst dich da nicht ... Ich möchte auch keinem Mama oder kein Papa beschen, der das so macht.

00:27:48: Wenn ihr das so macht, dann könnt ihr gut schmecken.

00:27:50: Alles wunderbar.

00:27:51: Ich will damit nur sagen, wir sollten uns nicht wahnsinnig machen.

00:27:55: Okay, gut.

00:27:56: Ja, nee, ich mach mich da nicht wahnsinnig.

00:27:58: Ich hab ein gesundes Verhältnis zum Essen.

00:28:01: Aber da dachte ich mir echt kurz so,

00:28:03: krass.

00:28:04: Vielleicht

00:28:05: macht sie das alles besser.

00:28:06: Scheiße.

00:28:07: Es gibt sicher die, die die perfekte Kinderernährung machen, aber wir können uns ja fragen, macht das nicht auch was mit dem Kind?

00:28:12: Aber die perfekte

00:28:12: Kinderernährung ist doch in meinen Augen eine Ernährung, die alles widerspiegelt und die irgendwie alles beinhaltet.

00:28:20: Und jetzt kommen wir genau zu einem Punkt, was, glaube ich, ganz viele Eltern umtreibt.

00:28:25: Das wissen die, aber es ist mit dem Kind leider nicht möglich, weil das Kind zum Beispiel nur nudeln ist.

00:28:31: Und zwar wirklich nur nudeln oder nur ... Wurst oder nur das und nichts anderes.

00:28:37: und Eltern.

00:28:38: Am Raten, was ich denke, ein Scheiße, das kann noch nicht gesund sein.

00:28:41: Ja.

00:28:42: Und dann liebe ich die Geschichte.

00:28:44: Also, ich hab, was heißt Glück, meine Kinder essen halt wirklich alle.

00:28:46: Sie lieben auch Oliven und so einen Gedöns.

00:28:49: Die sind halt einfach da super offen.

00:28:51: Weiß man auch nur, ich glaub, ich hab was lickt zu was.

00:28:54: Ich glaub, es gibt halt Kinder, die finden's lecker.

00:28:56: Und andere halt, die halt einfach Scheiße finden.

00:28:57: Und ich liebe die Geschichte von Freunden von meinen Eltern, deren Sohn.

00:29:03: Hat nur Ballisto gegessen als Kind.

00:29:05: Ja.

00:29:07: Und erlebt.

00:29:08: Ja.

00:29:09: Genau, das ist vielleicht eine ganz gute Story dazu, weil ihr müsst euch mal alle fragen, wie viel Erwachsene ihr dann noch kennt, die so ausgewählt essen.

00:29:17: Oder auch, ich weiß nicht, vielleicht kennt ihr nicht so viel Jugendliche, aber auch bei den Jugendlichen ist, hat sich ja schon sehr viel verändert.

00:29:23: Also es ist eine große Entwicklung.

00:29:26: Und zu dieser Entwicklung gehören Phasen.

00:29:30: Und es gehören ... zu einer gesunden, also zu einem ganz normalen Esser, Phasen dazu, wo das Kind ein eher selektiver Esser ist.

00:29:38: Also am liebsten Nudeln mit Butter und Parmesan und das am liebsten, also am liebsten jeden Abend.

00:29:42: Wenn es

00:29:43: gut ist, Parmesan, also ich kenne wirklich Leute.

00:29:46: die halt wirklich irgendwie Angst haben, dass ihr Kind eine Nährstoffmangel erleidet, weil es halt nur Nudeln ist.

00:29:52: Ja, und das habe ich in der Praxis auch total viel.

00:29:55: Also Eltern, die kommen mit so drei, vierjährigen Kindern gerne, also die da so in so einer, kommt dann hier Autonomie, gerät Standard auch noch mit rein und dann irgendwann sind die in so einem Modus, wo es wirklich nur noch Nudeln gibt.

00:30:07: Da muss man natürlich unterscheiden zwischen den Kindern, die im Kindergarten ... sind die meisten, muss man sagen, die im Kindergarten dann irgendwie doch alles essen.

00:30:16: Oder ja, ist da schon viel halt nur nicht vermischt und so lange alles getrennt, das ist alles in Ordnung.

00:30:22: Oder zu denen, die wirklich sehr, sehr selektiv sind.

00:30:24: Also kritisch mit der Nährstoffaufnahme wird so ganz grob so als Faustregel.

00:30:30: Wenn ein Kind nur noch zehn Lebensmittel oder weniger ist, und die sind zum Beispiel alle weiß, also nichts Buntes mehr.

00:30:38: Ist es tendenziell wahrscheinlich, wer ist ein Kandidat, wo ich sagen würde, dann nehmen wir jetzt mal Blut ab und dann schauen wir mal.

00:30:45: Ab wann?

00:30:46: Angenommen, du hast jetzt gerade der Kind an der Phase, es ist nur noch Nudeln, sonst nichts.

00:30:51: Ab wann würdest du sagen, sollte man dann doch mal irgendwie gucken.

00:30:54: Aber dem Kind geht es gut, ne?

00:30:56: Genau, das ist der wichtigste Punkt für mich.

00:30:58: Geht es dem Kind gut?

00:30:59: Sieht das Kind gut aus?

00:31:01: Ist es nicht blass?

00:31:01: Ist es nicht müde?

00:31:03: Schleft es normal?

00:31:04: Wächst es normal?

00:31:05: Entwickelt es sich normal?

00:31:06: Sehe ich meine Patientilien in der Praxis, eine normale Entwicklung.

00:31:10: Dann würde ich wahrscheinlich eine Ernährungsberatung mit den Eltern machen, würde ich sagen, das ist eine Phase.

00:31:14: So und so könnt ihr euch jetzt in dieser Phase verhalten.

00:31:18: Meine Erfahrung ist, es ist eine Phase, die auch wieder verschwindet und es hat keinen Nährstoffmangel.

00:31:23: Dann gibt es Eltern, die sind sehr besorgt bei solchen Kindern, die sagen dann bitte trotzdem Blutab.

00:31:27: Nimm einmal Blutab, ich möchte sehen, das ist alles in Ordnung.

00:31:29: Und nach welchen Zeitraum wird das bei

00:31:30: empfehlen?

00:31:30: Ich finde fast nie was.

00:31:32: Also wenn so was... Aber du findest

00:31:33: fast nie was, guter...

00:31:34: Also bei den Kindern, wo das eine Phase ist.

00:31:37: Bei Kindern gibt es ja wirklich diese richtig schlimmen Pikki-Iter, die wirklich weniger als zehn Lebensmittel essen.

00:31:44: Da sehen wir oft, dass Eisen zum Beispiel dann knapp ist.

00:31:47: Kann auch sein, dass Jotknapp wird und so weiter.

00:31:49: Also da kann man dann was feststellen.

00:31:52: Aber nur weil ein Kind, also euer Kind jetzt über Wochen, jeden Abend Nudeln verlangt, finde ich nicht die Konsequenz zu sagen, wir gehen zum Kinder als nehmen Blut ab, weil das ist nicht das, was euch helfen wird, sondern eher so, okay, wie gehe ich denn jetzt damit um mit diesem Kind, was nur Nudeln ist?

00:32:09: Wie gehe ich damit um?

00:32:10: Ja, also ich würde, also ich habe zwei Kinder, die eher picky-eater sind.

00:32:15: Es ist nicht so abenteuerlich wie deine.

00:32:17: Und ich muss sagen, dass mich das manchmal ganz schön an meine Grenze gebracht hat, weil ich ernähre mich, glaube ich, sehr gesund immer schon mein ganzes Leben.

00:32:24: Und dann war das so

00:32:26: was

00:32:27: ... Voll so mein Thema.

00:32:29: Und versag ich jetzt als ... Und dann hab ich auch noch ... Ich bin Ernährungsmedizinerin.

00:32:32: Ich bin Kinderärztin.

00:32:33: Und

00:32:33: die ist nur Nudeln.

00:32:35: So, was mach ich denn jetzt da?

00:32:36: Das kann ja nicht sein.

00:32:38: Und dann, dass ich auch so, du schreibst in deinem Buch einen Kapitel lang, dass du entspannt bleiben musst.

00:32:43: Also, hör auf mit Druck, hör auf mit.

00:32:46: Wenn du jetzt hier den Stück Apfel ist, dann kriegst du nachher Nudeln, hör auf mit so was.

00:32:50: Also, nehmt den Druck raus, verarscht eure Kinder nicht.

00:32:54: Also, macht nicht, wenn dann beim Essen auf keinen Fall, weil dann lernen die super schnell so ... Ah ja, das sind ... Also, es gibt so Lebensmittel, die muss ich irgendwie essen.

00:33:05: und sowieso eine Medizin, damit ich

00:33:08: zum Guts darf kommen.

00:33:09: Ja, voll gut, das ist eigentlich

00:33:09: geil, ja.

00:33:10: Das macht es nur schlechter.

00:33:11: Aber es geht darum verarschen, dass man z.B.

00:33:12: eine Tomatensauce, eine Zucchini oder eine Karotte mit reinpiriert.

00:33:15: Nee.

00:33:16: Das ist

00:33:17: okay verarschen,

00:33:18: oder?

00:33:18: Ja, das ist okay verarschen.

00:33:19: Ich finde, zeitweise kann man das machen, um zu sagen, okay, das Kind kriegt so ein bisschen was.

00:33:23: Aber am besten ist natürlich, das Kind ist wirklich willendlich, das Obst oder das Gemüse oder was ich mir gerade vorgenommen habe.

00:33:33: Also ... Alle Spiele weg, auch nicht ablenken.

00:33:35: Das sehe ich auch immer wieder.

00:33:37: Ja, Ups und Gemüse geht nur dann, wenn wir das Tablet aufstellen.

00:33:41: Oh mein Gott, seriös.

00:33:42: Dann merkt er das

00:33:43: nicht so.

00:33:44: Ja,

00:33:44: ist total die Praxis.

00:33:45: Wir lenken das Kind ab.

00:33:46: Sorry, da könnte ich halt wirklich kotzen.

00:33:48: Oder

00:33:49: bei kleineren Kindern, wir machen das Flugzeugspiel und jetzt kommt der Löffel und so.

00:33:53: Und das Kind ist dann so, oh, das ist volles Schauspiel, cool.

00:33:56: Und dann ist irgendwas am Mund.

00:33:58: Das Kind hat das gar nicht mitbekommen.

00:33:59: Das hat er gar nicht willentlich angelernt.

00:34:04: Ich bin ja super gegen so Tablets.

00:34:07: Ja.

00:34:08: Ich dürfe schon mal was gucken, meine Kinder.

00:34:09: Aber ich finde, am Esstisch hat das einfach gar nichts verloren.

00:34:11: Nein, wirklich

00:34:12: nicht, ja.

00:34:12: Und so einfach gar nichts.

00:34:14: Und wir hatten vor kurzem Situationen ... Mit anderen Leuten.

00:34:18: Und der wurde das aufgestellt und ich hatte keine Chance mehr.

00:34:21: Ich hatte keine

00:34:21: Wahl.

00:34:22: Und dachte mir dann so, sie werden jetzt nicht sterben, wenn die jetzt einmal ... Aber ich hab beobachtet, dass sie gar nichts mehr essen.

00:34:30: Weil die ja nur noch so da sitzen.

00:34:31: Ja.

00:34:32: Cool.

00:34:33: Ja.

00:34:34: Und so essen dann manche Kinder, auch weil sie wissen, ich kriegst Tablet so lange, ich quasi ... Sie haben

00:34:39: da auch gar kein Gefühl dafür, wie

00:34:41: viel die essen.

00:34:41: Nein, und das ist keine echte Akzeptanz.

00:34:44: Ich hab da nicht erreicht als Elternteil.

00:34:46: Wie kommt

00:34:46: man das mal ohne Scheiß, wenn du das wirklich eingebürgert hast?

00:34:49: Wie kommst du da wieder raus?

00:34:51: Am besten redet ihr mit eurer Kinderärztin oder mit eurem Kinderarzt drüber.

00:34:56: Oder sucht euch jemanden, der sich mit dem Thema ein bisschen auskennt, weil ihr solltet dann begleitet werden.

00:35:02: Ich komme da wieder weg.

00:35:04: Voll.

00:35:05: Ich finde, da braucht man auch Hilfe.

00:35:06: Also, genau, nochmal.

00:35:07: Also keine Ablenkung.

00:35:09: Also auch nicht, ich lese Geschichten oder ich spiele ein Schauspiel vor oder sowas.

00:35:13: Keine Erpressung und erst musst du das schlimme essen, um dann das Gute zu kriegen.

00:35:18: Oder wenn du das jetzt ist, dann kriegst du eine Nachspeise.

00:35:20: So erreichen wir einfach nie eine echte... Also was wollen wir denn?

00:35:24: Wir wollen ja eine positive

00:35:26: Beziehung

00:35:27: zu einer Paprika.

00:35:29: dass ne Paprika eigentlich was Cooles

00:35:30: ist.

00:35:31: Ich bin zum Beispiel mit Kartoffeln, bin ich so.

00:35:36: Best Buddies, ja?

00:35:37: Nee, ich weiß schon,

00:35:40: was schon mal dummer

00:35:41: wird.

00:35:41: Nein, aber du weißt ja

00:35:42: irgendwie, das ist nichts, was mich bedroht und das ist nicht, was die immer machen.

00:35:45: Mo, das ist ja

00:35:47: ehemals.

00:35:48: Ich liebe Essen.

00:35:49: Also geht der Weg immer durch die Hintertür.

00:35:52: Ich will irgendwie, dass mein Kind ... eine Paprika cool findet.

00:35:56: Dann fange ich schon mal an und sage, hey, guck mal, heute darfst du mit mir die Paprika schneiden.

00:35:59: Du kriegst ein Kindermesser, du kriegst ein Brettchen und du hast das Ding schon mal in der Hand.

00:36:04: Das ist schon mal quasi die erste Stufe der Akzeptanz.

00:36:07: Das Kind berührt das überhaupt.

00:36:08: Es gibt Kinder, die wollen das noch nicht mal

00:36:10: berühren.

00:36:10: Unser Trick ist auch manchmal so, dass wir uns in so Karotten schneiden und Paprika für Oden.

00:36:15: Ja, super Trick.

00:36:17: Und dann essen wir das einfach ohne Stummel kommentieren und sind dies, was ist du da?

00:36:19: Krieg ich das auch?

00:36:21: Ja.

00:36:21: Und dann schauen wir uns immer an so.

00:36:24: Ja, weil das hast du intuitiv genau richtig gemacht.

00:36:26: Das ist ein super Trick.

00:36:27: Und das empfehle ich

00:36:28: auch.

00:36:28: Das ist eine Pferdkarte

00:36:29: für die.

00:36:29: Genau.

00:36:30: Tut so, als wär's gar nicht für die.

00:36:33: Und noch ein Trick bietet es nicht während der Hauptmahlzeit an.

00:36:36: Also mein wegen neuer Lebensmittel, die Mama macht sich die ganze Gedanken.

00:36:40: oder der Papa und denkt sich so, heute, ich mach jetzt Gesichter aus der Paprika und ich mach das ganz toll.

00:36:46: Und am Abendessenstisch kommen die mit ihrem tollen Teller und alle gucken aufs Kind.

00:36:50: und, ist das das jetzt?

00:36:51: Und das Kind denkt sich ... Auf keinen Fall.

00:36:54: Alle gucken auf mich.

00:36:55: Und ich schieb das weg, was die Mama gemacht hat, wird nicht funktionieren.

00:37:00: Macht's lieber casual, während des Tages.

00:37:03: Ich finde, so eine gute Zeit ist bei uns immer so halb fünf, fünf, weil da haben wir schon so ein bisschen Hüngerchen.

00:37:08: Und dann spiele ich ihn, dann stelle ich den vielleicht ungefragt, so ein Obst und Gemüse-Teile hin.

00:37:12: Ohne dass die gesagt haben, ich hab Hunger, ich möchte was.

00:37:16: Und dann, ah ja, das war ja eigentlich okay.

00:37:18: So, positive Verbindung.

00:37:21: Oder lasst eure Kinder damit spielen, gerade bei den Kindern, die kleiner sind.

00:37:25: Also, ich bin schon auch so aufgewachsen, du darfst nicht mit dem Essen spielen.

00:37:28: Ich find das total erquatscht.

00:37:29: Die sollen mit dem Essen spielen, weil das ist auch so ein Schritt zur Akzeptanz.

00:37:35: Also, stell da mein Ding ein Dipp hin und dann darf euer Kind da rein dippen.

00:37:39: oder macht so was wie, guck mal, wenn ich das in meinen Mund tue, das knackt voll laut.

00:37:44: Probier mal, kannst du das auch?

00:37:46: Und dann merkt das Kind langsam, das ist gar nichts Bedrohliches, sondern das macht ja Spaß.

00:37:52: Und wird deswegen jetzt kein Paprika-Lover werden, wahrscheinlich von heute auf morgen.

00:37:56: Aber wir haben das Lebensmittel in diesen Akzeptanzkreis gerückt.

00:38:02: Ich höre auch immer öfter, dass Kinder auch wirklich Probleme haben, somit Konsistenzen.

00:38:07: Ja.

00:38:08: Ist das normal?

00:38:09: Oder geht es dann schon in eine neue Divergenz?

00:38:12: Wie muss man da irgendwie, also die wirklich so einfach mit gewissen Konsistenzen gar nicht klarkommen oder auch mit Gerüchen, mit Käse oder so, für die das wirklich schlimm ist?

00:38:21: Wie geht man mit so was cool um?

00:38:24: Also erst mal ist es normal.

00:38:26: Also Kinder haben einfach einen empfindlichen Mundbereich mit empfindlichen Geschmacksknospen und der ist anders als unsere.

00:38:35: Und das müssen wir mal im Hintergrund haben.

00:38:36: Und dann müssen wir vielleicht sollte sich jeder einmal so eine Sache überlegen, die er selber so gar nicht mag.

00:38:41: Und dann kommt jemand damit an und sagt, hier ist es.

00:38:44: Also, das wird nicht funktionieren.

00:38:45: Also, man hat ja Sachen, die einen abstoßen.

00:38:47: Und es ist natürlich, dass es bei Kindern viel mehr ist.

00:38:51: Und dass auch das Thema Konsistenzen ein größeres Thema ist, weil der Mundbereich einfach sensibler ist.

00:38:55: Und es gibt Kinder, neurodivergente Kinder, wo das besonders ausgeprägt ist.

00:39:00: Aber es gibt auch einfach Kinder, die haben das so sehr ausgeprägt.

00:39:03: sind auch oft Kinder, die zum Beispiel das hassen, wenn sie ein Zettel an den Klamotten haben oder die Socken sind dazu eng, also die einfach eine empfindliche Körperwahrnehmung haben.

00:39:15: Und auch hier gilt, also einmal erstmal akzeptieren.

00:39:18: Es ist normal, es passiert nichts Schlimmes.

00:39:20: Euer Kind wird nicht sein ganzes Leben lang von Tellern mit Trennungen essen oder so.

00:39:24: Es wird irgendwann besser werden.

00:39:26: Aber wir können es am Anfang leichter machen und können sagen, verschiedene Konsistenzen.

00:39:30: vermischen wir nicht und dann vermischen wir sie langsam.

00:39:33: Also das ist immer so ein ganz gratuelles Ding.

00:39:35: Also wir wollen immer so ganz langsam diese Komfortzone sozusagen

00:39:39: erweitern.

00:39:39: Ja und ich finde halt manchmal frage ich mich dann auch so warum akzeptiert man das nicht auch einfach mal.

00:39:44: Also ich habe das Gefühl, da ist auch manchmal so viel Druck drauf, weil ich das dann auch bei Freunden so beobachte, wenn die Kinder einfach picky sind, wo ich mir denke.

00:39:50: Vielleicht rede ich mich jetzt auch leicht, weil meine Dats nicht so picky sind.

00:39:53: Aber dann ich mir so, mein Gott, dann lass die doch, das ist doch scheißegal, das muss die doch nicht essen.

00:39:58: Also ich mag auch keine Ausdern oder keinen Kaviar oder so schleimige Sachen, kann ich kotzen, wenn ich nur dran denke.

00:40:06: Geschmäcker sind unterschiedlich.

00:40:08: Ich glaube immer, wenn dann Druck oder so ein Zwang dazukommt, dass es dann immer eigentlich in eine falsche Richtung geht.

00:40:13: Es ist

00:40:13: immer eine falsche Richtung.

00:40:14: Also ich finde, die Eltern sollten trotzdem die Entscheidungen übers Essen fällen.

00:40:20: Das finde ich ganz, ganz wichtig.

00:40:22: Also nicht dem Kind die Entscheidungen abgeben, weil das kann es umreist gar nicht.

00:40:27: Also wenn ich meinen Sohn frage, was ich die ganze Woche zum Essen machen soll, dann

00:40:31: gibt

00:40:32: es die ganze Woche wirklich immer nur Nudeln.

00:40:34: Er hat bestimmt nicht, was es bei uns zu essen gibt.

00:40:37: Aber, ähm, genau, ein gewisser Akzeptanz muss eben auch da sein.

00:40:41: Weil du wirst nicht ausdern mögen, weil jemand dir sagen wird, ich finde Ausdern ganz toll.

00:40:46: Und schau mal, wie das aussieht.

00:40:48: Und schau mal, wie das riecht.

00:40:49: Und probier doch

00:40:50: jetzt mal.

00:40:52: Deswegen wirst du es nicht mögen.

00:40:54: Nee, es wird sich nicht ... Ich

00:40:55: mein, trotzdem, ich hab's halt auch probiert und weiß ihm, dass ich's nicht mag.

00:41:01: Es gibt ja auch Kinder, die wollen ja auch gar nichts probieren.

00:41:03: Würdest du dann aber aussagen, dann lasst es einfach, dann musst du selber drauf kommen, dass es noch mehr gibt als Trockenbrot oder...

00:41:09: Also, ich finde die beste Art und Weise, damit zu fahren, und meine sind jetzt beide wirklich jetzt nicht so die abenteuerlichen Essers, es gibt bei uns immer eine Auswahl zum Essen.

00:41:20: oder meistens, wenn ich es zeitlich hinbekomme, auch nicht immer.

00:41:23: Es gibt auch bei mir einfach Pizza oder so was wirklich.

00:41:26: Hier ist niemand perfekt, aber es gibt meistens eine Auswahl.

00:41:28: Was

00:41:29: heißt das dann?

00:41:30: Und dann ist bei der Auswahl ist bei uns immer dabei so ein Comfort Food oder irgendwas, wo ich weiß, so Safe Space für die

00:41:37: Reis, Nudeln, Kartoffeln.

00:41:38: Genau, in aller Regel sowas.

00:41:40: Dass die auf jeden Fall nicht an den Tisch kommen und denken, oh Gott, ich werd hier nicht satt.

00:41:44: Hier sind nur Sachen, die ich nicht mal mag.

00:41:46: Und dann gibt's vielleicht irgendwie ein Protein dazu oder irgendwie noch ein Gemüse und so.

00:41:51: Und dann lassen wir Schüsseln rumgehen, das hilft, weil das ist wieder so mehr so deren ... Ach cool, ich darf da was selber machen, ich darf mir was nehmen.

00:42:00: Und ich frag schon so ein bisschen suggestiv,

00:42:02: klein

00:42:03: oder groß und sag nicht gar nicht.

00:42:05: Und meistens kommt dann nur ein kleiner Probierlöffel und so weiter.

00:42:10: Letzte Woche.

00:42:11: Irgendwie die Große geht noch mit in die Küche und nimmt sich so Bolognese selber.

00:42:16: Und ich nur so, ey, cool, Elber, mach's auch schon selber jetzt.

00:42:18: Mega cool.

00:42:19: Und ich bin schon voll stolz mit dem Teller zurück.

00:42:22: Und stürzt.

00:42:23: Das ist alles voll mit Bolognese?

00:42:24: Alles voll.

00:42:25: Die ganze ... Wir haben eine Weiße Kautis aus Zaudum, aber es war einfach auch so ...

00:42:31: Ja, also man braucht viel Geduld für dieses ganze Thema.

00:42:33: Wenn ich

00:42:34: nicht klein bin.

00:42:37: Dann lass ich es rumgehen und frag, willst du eine kleine Portion probieren oder eine große?

00:42:41: Es ist oft so, und da sind wir realistisch, dass die gar nichts probieren.

00:42:45: Dann liegt da so ein Klecks irgendwie Tomate bei der auf dem Teller und sie probiert es aber nicht.

00:42:52: Und ich kommentiere das gar nicht.

00:42:54: Ich sag dazu gar nichts.

00:42:55: Ich serviere das kommentarlos wieder ab.

00:42:59: Weil alles, was ich dazu sage, ob willst du es nicht doch probieren oder probier doch erst das, macht es nicht besser.

00:43:05: Sie wird so keine gute Beziehung dazu aufbauen.

00:43:09: Ich akzeptiere es und nehme es auch an, als Teil ihres Alters.

00:43:12: Es ist normal, dass sie skeptisch ist.

00:43:14: Aber sie hat es auf ihrem Teller toleriert, gar nicht schlecht.

00:43:18: Ist auch schon mal was.

00:43:20: Und sie hat gesehen, ihr Bruder hat es gegessen, ihre Eltern haben es gegessen und es muss sie vielleicht noch drei Jahre sehen.

00:43:28: um es dann einmal zu probieren oder vielleicht ein Jahr, weiß ich nicht.

00:43:31: Und ab welchem Alter könnte man das so pauschal sagen, würde es eigentlich normalerweise einfacher werden, so im Essen, dass Kinder offener werden?

00:43:41: Ja, sie werden eigentlich im Grundschulalter in aller Regel offener, das beschreiben viele Eltern, aber es gibt Kinder und Jugendliche, die ihre ganze Kindheit und Jugend ausgewählt essen.

00:43:54: Und ich finde, dann sollte man sich, die gibt es einfach, und da muss ich mir halt als Mama oder Papa immer die Frage stellen, welche Rolle möchte ich denn in dieser Situation einnehmen.

00:44:05: Mein Kind ist so, wie es ist, es ist ausgewählt, aber wir haben abgecheckt, nicht gesundheitlich gefährden, die Nährstoffe sind alle da oder ja, wir supplementieren sogar manchmal was oder wir gucken, dass die viel Hülsenfrüchte ist, weil die keine Eisen zu sich nimmt oder irgendwie so.

00:44:20: Aber sie ist ausgewählt und dann überlege ich mir, welche Rolle will ich denn da einnehmen?

00:44:25: Und ich bin immer dafür, dass ich an der Seite meines Kindes stehe und nicht der Gegner da werde in diesem Thema.

00:44:31: Ich habe jetzt auch wieder was beobachtet, wo ich auch kurz überlegt habe, so, ist das jetzt irgendwie, geht das in eine Scheißrichtung?

00:44:36: Ich bin ganz froh, dass ich dann einfach intuitiv gehandelt habe, als wir hatten jetzt irgendwie auch eine Phase.

00:44:41: dass ein unserer Kinder beim Abendessen super wenig gegessen hat.

00:44:45: Ja.

00:44:45: Und dann bei der Einschlafbegleitung auf einmal mal eine Punge.

00:44:48: Ja.

00:44:49: Und dann nacht ich mir natürlich erst, ja, genau cool.

00:44:51: Ja.

00:44:51: Jetzt hast du Hunger.

00:44:52: Ja.

00:44:53: Na

00:44:53: bravo, haben

00:44:53: Schützene

00:44:54: geputzt und so weiter.

00:44:55: Hier wird schon eine Geschichte vorgelesen.

00:44:56: Ja.

00:44:56: Es

00:44:57: wird hier schon gekuschelt.

00:44:58: Ja.

00:44:58: Und dann neigt man auch dazu, dass man sich denkt, die verarscht mich.

00:45:01: Ja.

00:45:01: Das ist

00:45:01: eine Delayntaktik.

00:45:03: Ja.

00:45:03: Die

00:45:03: will jetzt noch nicht

00:45:04: pennen.

00:45:04: Ja.

00:45:04: Und dann nacht ich mir aber so, nee, also irgendwie, ich glaub ihr das.

00:45:09: Weil ich weiß eigentlich, dass sie eigentlich ... das ist keine Bullshit darin.

00:45:13: Und ich sag, okay, was, dann stehen wir mal auf und holen wir noch mal was zu essen.

00:45:17: Dann

00:45:17: hat sie auch gegessen.

00:45:19: Und es ging so vier, fünf Tage so.

00:45:21: Dann dachte ich mir auch in der Zwischenzeit so, oh, geht das jetzt in eine blöde Richtung.

00:45:25: Wir

00:45:26: brocken uns da was ein, was auf Dauer, dass sie noch mal was essen will.

00:45:30: Und es hat sich dann aber einfach wieder ganz normal ...

00:45:34: voll gut.

00:45:35: ... integriert.

00:45:36: Und es war dann auch wieder vorbei.

00:45:37: Und da hab ich mich krass gefreut, weil ich eben auch dann irgendwie so Zweifel hatte.

00:45:41: Ich dachte mir so, ist es gut, dass ich jetzt nochmal aufstehe mit ihr und ihr nochmal was zu essen gebe.

00:45:45: Weil du weißt ja, da denkt man sich so oft.

00:45:47: Einmal

00:45:48: war ich es immer.

00:45:50: Also das ist natürlich, das gibt es also gerade bei kleinen Kindern sehr häufig.

00:45:54: Also so ungünstige Muster, in denen die Kinder drinstecken.

00:45:58: Also ich glaub... Alle Eltern kennen das.

00:46:00: Die kommen vom Kindergarten, die snacken ungefähr bis fünf.

00:46:03: Und dann snacken sie so viele und alle zwanzig Minuten, dass sie zum Abendessen kein Hunger haben.

00:46:08: Oder sie wollen so einen Midnight-Snake oder so.

00:46:11: Die

00:46:12: werden auch die Phase im drei Uhr nachts.

00:46:14: Ja.

00:46:14: Banane.

00:46:16: Und das ist von den Eltern natürlich total schwierig, weil so dieses, ich will, dass mein Kind kein Hunger hat, ist ja so was Existenzielles.

00:46:22: Ich muss mich kümmern.

00:46:24: Und da haben die uns natürlich auch sofort.

00:46:26: Finde aber ... Insgesamt kann man sagen, bei deiner Tochter hat sich das gut wiedergegeben und du hattest ein gutes Gefühl, okay, das ist jetzt vielleicht nur gerade.

00:46:33: Aber

00:46:34: wenn ich gegessen, vielleicht hat die die auch später

00:46:35: als

00:46:36: Hunger, ich weiß es nicht.

00:46:37: Aber wie macht man das, wenn man eben so einen

00:46:39: Freund hat?

00:46:40: Weil bei manchen ist es ja jeden Tag so.

00:46:43: Und da kriegen die Eltern schon so eine Regel an die Hand, die ist super schwer umzusetzen, aber die macht dann vieles wieder richtig.

00:46:52: Die Eltern bestimmen, wann es Essen gibt und was es zu essen gibt.

00:46:56: Und das Kind bestimmt, ob es davon ist und wieviel es davon ist.

00:47:01: Und so sollten die Entscheidungen verteilt sein, weil es gibt schon viele Kinder, die in so einem ganz ungünstigen Muster sind.

00:47:08: Vielleicht jetzt nicht unbedingt in Dana-Bubble oder in der Hörer-Bubble, weil hier viele Eltern sind, die sich viel mit diesen Themen beschäftigen.

00:47:15: Aber insgesamt in Deutschland gibt es schon viele Kinder, die in so ganz ungünstigen ... Essensmuster sind, die sehr viel aus Snacks bestehen, wenig aus nahestoffreichem Lebensmitteln.

00:47:28: Und da haben die Eltern so ein bisschen diese Regel auch oft außer Acht gelassen.

00:47:31: Also das Kind bestimmt in aller Regel, was es ist und wann es ist und das kann natürlich ein Kind, was drei oder vier Jahre alt ist, das ist einfach, da geht es um die Gesundheit, das kann es nicht.

00:47:43: Und deswegen finde ich, müssen die Eltern schon ... Versuchen sich zumindest, wenn sie so ein Essen haben mit so ganz ungünstigen Mustern, dann diese Regel vorzunehmen.

00:47:52: Ich bestimme, wann und was es gibt.

00:47:55: Und es gibt eine Auswahl.

00:47:56: Und dann kann man ein Kind davon bestimmen, was es gibt.

00:47:58: Und man darf dann auch zu einem Kind sagen, auch zu einem Dreijährigen.

00:48:01: Zwischen fünf und sechs hat unsere Küche Zonen, da gibt es nichts zu essen.

00:48:04: Damit

00:48:04: du halt einfach richtig arm bist, dann, ne?

00:48:06: Ja.

00:48:07: Hey, letzte Frage noch.

00:48:08: Weil das auch immer wieder so, weil ich das immer wieder raushe auch von Leuten, die dann so sagen ... Nee, wir haben das jetzt gekocht und das essen wir jetzt, ja.

00:48:16: Und du merkst so, das Kind will das aber nicht.

00:48:18: Das Kind findet das Essen einfach scheiße.

00:48:21: Dann hab ich das Gefühl, dass viele Eltern dann so strugglen.

00:48:23: Ich denk, sie verwöhnen das Kind zu krassen und sagen, was möchtest du, möchtest du nudeln?

00:48:27: Da koche

00:48:27: ich für dich extra noch mal nudeln.

00:48:29: Ich hatte

00:48:29: da auch mit Alex schon Situationen, wo ich da meinte, gut, aber wenn sie will halt nicht essen, dann mach ich ja halt jetzt einfach nudeln.

00:48:36: Das ist doch scheißegal.

00:48:37: Und Alex war eher so, nee, aber ich hab das jetzt gekocht und jetzt

00:48:40: wird es auch

00:48:41: gegessen.

00:48:42: Wie geht man damit so was am besten um?

00:48:45: Also ich finde über die Auswahl, die man zum Abendessen macht und das macht natürlich, es ist auch manchmal stressig und nervig.

00:48:52: Wenn man jetzt zum Beispiel so einen Eintopf macht, dann gibt es ja nur diesen Eintopf und das Kind hat wenig Auswahlmöglichkeit.

00:48:59: Am besten oder wenn man viel solche Situationen hat, ist ja immer die Frage, ist das einmal oder ist das immer, aber wenn man viel solche Situationen hat, hat man einzelne Schüsselchen und dann ist was dabei, womit das Kind sich wohl fühlt.

00:49:11: Also man sollte eigentlich ein Safe-Food

00:49:15: sozusagen

00:49:15: mit anbieten.

00:49:16: Und dann sollte

00:49:17: man das aber vielleicht auch gar nicht so kommunizieren, sondern eher sagen, es ist normal, dass es einfach auch immer so was zur Auswahl gibt, dass das Kind ja nicht irgendwie vielleicht sich denkt, ja, es geht ja alles.

00:49:28: Da kommt man schnell rein.

00:49:30: Da bin ich auch schon reingekommen in diesen ... Ich hab mir jetzt was ganz Tolles und ich war extra bei so einer Bloggerin auf der Seite und die beschäftigt sich nur mit Kinder- Ernährung.

00:49:39: Ich hab mir das

00:49:40: Food geprappt und gefressen.

00:49:42: Und

00:49:42: ihr Essen ist irgendwie auch ... Das geht ja voll an dieses ... In meinen Alltag bring ich das auch noch rein, dass ich jetzt hier was Tolles mache oder Alex dann ganz toll kocht.

00:49:51: Du warst

00:49:51: auch frustriert.

00:49:52: Er dachte, ich hab auch wunderbares als gekocht.

00:49:54: Jetzt wollen die das nicht essen.

00:49:56: Das kann ich total verstehen.

00:49:57: Aber vielleicht bei den meisten Gerichten kann man sich ... Ah, vielleicht mache ich hier so, an der Seite ist ein bisschen so, die mögen das nicht, wenn alles so vermischt ist.

00:50:06: Ich mache ein bisschen Reis schon mal extra und dann können sie einen Klecks von dem Eintopf dazu probieren oder eben nicht.

00:50:11: Ich muss halt aussagen, ich finde das halt schon fair.

00:50:14: Also ich meine, die haben halt auch ihren Wohnen, was sie essen wollen und wissen ja eigentlich auch in dem Moment, was möchte ich und was möchte ich nicht.

00:50:20: Ja.

00:50:22: Ja,

00:50:23: und wenn man jeden Abend dasteht und sagt, du ist es jetzt, das wird gegessen, dann ist es ja auch eine total ungünstige Situation, finde ich.

00:50:31: Dann ist vielleicht einfach echt die Lösung für jetzt alle Menschen, die gerade in einer Pickesituation sind, dann kocht einfach Nudeln mit, ohne das groß zu kommentieren.

00:50:37: Und dann gibt es halt jeden Tag auch noch Nudeln.

00:50:39: Also, ein Safe-Food wäre gut.

00:50:41: Ja.

00:50:41: Und dann muss ich jetzt als noch dazu sagen, wenn es nicht nur Nudeln sind, find ich es auch toll.

00:50:46: Also, wenn eine insgesamt immer so im Hinterkopf ist ... Wir wollen eine große Variabilität.

00:50:52: Wir wollen einfach viel abwechseln, damit die Kinder sich nicht so festfahren.

00:50:56: Und es gibt sicher nicht nur die Nudeln als Safehood, es ist ein euer Kind extrem, sondern wahrscheinlich ist ja auch Reis und Kartoffeln.

00:51:02: Und dann ist halt da so ein bisschen eine Dynamik drin.

00:51:04: Und dann gibt es einen Vollkommenbrot und dann gibt es mal Hülsenfrüchte.

00:51:06: Und dann ist das schon mal so ein bisschen nicht jeden Tag das Gleiche.

00:51:10: Das wäre gut, wenn ihr das schafft.

00:51:11: Okay, gut.

00:51:13: Und ansonsten einfach ... gucken, dass es ausgewogen ist.

00:51:17: Ja.

00:51:18: Und wenn man eine Woche halt scheiße ist, dann ist es halt mal eine Woche scheiße und

00:51:22: ja.

00:51:23: Also alles eine Phase.

00:51:24: Ja.

00:51:25: Hey, zum Thema Supplements mit Kindern wollte ich auch noch fragen, zum Ende, weil ja dann auch immer wieder so Vitamin D, Omega Drei und so weiter.

00:51:34: Würdest du das bei Kindern empfehlen?

00:51:36: Ja, also das ist ein komplexes Thema.

00:51:39: Also, wenn sich ein Kind vegan ernährt.

00:51:43: Da auch noch

00:51:44: ganz kurz schönes

00:51:45: Wortfall.

00:51:46: Wie ist das zum Beispiel, wenn jetzt auch die Eltern veganer sind

00:51:49: und das

00:51:49: Kind will aber Wurst essen?

00:51:51: Findest du das cool, dass dann einfach das verboten

00:51:55: ist?

00:51:56: Schwierig auch, ne?

00:51:58: Wir leben jetzt nicht vegan und auch nicht vegetarisch, aber ich finde, es gehört zum Teil der Familie dazu, dass die solche Entscheidungen für sich treffen, solange sie sich Kinder ärztlich begleiten lassen, weil vegane Ernährtes Kind braucht z.B.

00:52:11: Supplements.

00:52:12: Es ist wirklich so.

00:52:13: Also du kannst es nicht doch irgendwie trotzdem

00:52:15: eine super vegane, ausgebogen

00:52:17: Ernährung.

00:52:17: Das braucht mindestens Vitamin B-Zwölf und meistens noch ein paar andere Sachen.

00:52:22: Aber das braucht auf jeden Fall ein Supplement.

00:52:23: und bei vegetarisch ernährten Kindern.

00:52:26: muss man so ein bisschen genauer in die Ernährungsanalyse reingehen, ob man da was machen muss oder nicht.

00:52:30: Aber auch da kann zum Beispiel Vitamin B-Sparve sein, es kann sein, dass Joten Thema ist.

00:52:34: Aber er möchte ich der Vollständigkeit halber sagen, wenn euer Kind nur Nudeln ist und ab und zu eine Wurst, braucht es wahrscheinlich auch ein Supplement.

00:52:41: Also es kommt immer auf das, also nicht auf vegan oder nicht vegan an, sondern wie groß ist die Auswahl, die mein Kind ist ungefähr.

00:52:49: So kann man es sagen.

00:52:50: Bei den Supplements ist es so, also ... Vegan, vegetarisch haben wir einmal grob angesprochen.

00:52:56: Dann haben Kinder in Deutschland tendenziell, gibt es schon, gar nicht so wenig, die ein Jod-Mangel haben.

00:53:03: Also wenn ich gar nicht salze, dann muss ich gucken, wo ist denn meine Jod-Quelle.

00:53:08: Dann wenn ich salze benutzt, bitte jodierte Salze.

00:53:10: Das brauchen die Kinder einfach, weil sie sonst da einen Mangel haben.

00:53:14: Eisen ist auch was, was manchmal kritisch werden kann.

00:53:17: Also wenn mein Kind kein Fleisch ist, da muss ich halt gucken, ist Zülsenfrüchte, ist Zafa, wo ist die Eisenquelle von meinem Kind?

00:53:24: Dass man da so ein bisschen drauf achtet und Omega-III ist auch so ein Thema.

00:53:29: Also ein Kind sollte einmal die Woche fettigen Fisch essen, also nicht Fischstäbchen.

00:53:35: Das wird schon knapp.

00:53:36: Also deswegen eigentlich wird da zu

00:53:38: wenig drüber gesprungen.

00:53:39: Aber eigentlich müsste man aber vorher erst mal checken auch, bevor man einfach Omega-III gibt, oder?

00:53:44: Man kann die Werte checken, man kann auch sagen, mein Kind ist prinzipiell einmal alle zwei Wochen Fischstäbchen und hat sonst keine Omega-Drei-Quelle, dann supplementiere ich Omega-Drei.

00:53:54: Also da macht man nichts verkehrt, es braucht halt irgendwo eine Quelle, vielleicht ein Laienöl.

00:54:00: Ich weiß nicht, wie tief die Eltern dann jeweils in dem Thema sind, da muss man individuell gucken, aber wenn ein Kind gar kein Fisch ist, dann ist es nicht in der Empfehlung.

00:54:08: Also dann wäre auch das tendenziell schon ein Thema.

00:54:10: Warum

00:54:10: redet da eigentlich keiner drüber?

00:54:12: Ich könnte auf meinen Profil gucken, ich rede da ganz viel drauf.

00:54:14: Das finde ich wirklich krass irgendwie, gell?

00:54:16: Ja.

00:54:17: Es gibt keinen, also ganz einfach, eigentlich müsst ihr der Kinderarzt ansprechen.

00:54:20: Bei jeder Uhr zum Beispiel.

00:54:22: Mit jedem Elternteil, der zu dir kommt, jetzt über Supplements redest, dann hat er wahrscheinlich noch Zeit für drei Familien.

00:54:27: Ja,

00:54:28: und ihr wisst, was in den Kinderarztpraxen los ist und das wird einfach, da gibt es keine Ziffern für, das wird nicht vergütet, das ist einfach nur... Und dann gibt's wiederum diese

00:54:37: Mütter.

00:54:37: Gibt's auch alles in deinem Buch?

00:54:39: Steht alles in mein Buch.

00:54:40: Und es gibt dann auf der einen Seite diese Mütter bei Social Media oder die Väter auch, die sehr krass alles zuckerfrei alles so fahren.

00:54:47: Aber es gibt irgendwie wenig, finde ich, so normale Aufklärung.

00:54:50: Es ist einfach zu wenig Raum.

00:54:51: Was ist dann wichtig?

00:54:52: Was ist normal?

00:54:53: können alle auf den Teppich bleiben, aber über ein paar Sachen sollte man sich schon Gedanken machen.

00:54:58: Was ist mit Jod, was ist mit Omega-III?

00:55:00: Vitamin D wird wenig über die Nahrung aufgenommen, aber das ist auch ein Zapplement, über das man nachdenken kann.

00:55:04: Deshalb kann aber was überdessert halt auch einfach Scheiße sein.

00:55:07: Genau.

00:55:08: Das ist halt Omega-III zum Beispiel nicht.

00:55:10: Genau.

00:55:11: Und Vitamin D ... Da gibt's da... Da ist

00:55:13: ja auch voll viele wieder nicht.

00:55:14: Wir haben auch vor der letzten Woche, ich war zwei Freunde, die sind Ärzte.

00:55:17: Wir waren im Gecorner, haben in die Aussage drüber gesprochen.

00:55:20: Und dann ist das auch wieder so, es ist halt schon wichtig, wie viele Einheiten du nimmst.

00:55:24: Und das kann auch nicht gut sein, wenn du zu viel Vitamin nimmst.

00:55:27: Genau.

00:55:27: Also da hab ich gerade ein Kind in der Praxis, da hat sie Mutter besonders gut gemeint.

00:55:30: Die hat einfach irgendwie die zwanzigtausend Fahredosis da immer bekommen von einem Heilpraktiker.

00:55:35: Da ist jetzt alles durcheinander, Kalzium durcheinander, alles und so weiter.

00:55:38: Und also... Wie

00:55:38: alt ist das Kind?

00:55:39: Dreizehn.

00:55:40: Also, nicht viel hilft viel, sondern haltet euch an die Empfehlungen von, zum Beispiel, der deutschen Gesellschaft für Ernährung.

00:55:47: Da steht alles drauf, wie viel kann ich geben und so weiter, oder?

00:55:50: Ich lass mich jetzt erst mit Krippe impfen, wenn der Bums hier vorbei ist.

00:55:53: Kannst du mich zufällig schnell Krippe impfen?

00:55:55: Ja, theoretisch.

00:55:56: Das ist nicht so geil, wenn immer so einen kleinen Koffer dabei hat.

00:55:59: Ist ja klar, welch was brauchst

00:56:00: du.

00:56:02: Sehr praktisch.

00:56:03: Hey Nikola, vielen, vielen Dank.

00:56:04: Ja,

00:56:05: gerne.

00:56:05: Das ist

00:56:05: auch bald dein drittes Kind.

00:56:07: Ja.

00:56:07: Wie

00:56:08: schwer war die Entscheidung, drittes Kind?

00:56:09: Ja, nein.

00:56:11: Also, meine Kinder sind nur achtzehn Monate auseinander.

00:56:15: Also, ich wollte eigentlich immer drei Kinder.

00:56:17: Als die zweite auf der Welt war, dachte ich eine Zeit lang, das geht nicht, ich schaff's nicht.

00:56:22: Und ich werd dir nicht gerecht und vergiss es.

00:56:25: Und jetzt ist die aber vierenhalb.

00:56:27: Und jetzt ist es seit, ja, so zwei Jahren.

00:56:31: Also, denke ich, jeden Tag drüber nach.

00:56:34: Und jetzt, wo ich's entschieden hab, find ich's total gut.

00:56:37: Aber das sag ich, bevor sie auf der Welt ist und ich untergehe.

00:56:39: Ich

00:56:40: will ja nicht schlafen kann, weil die ganze Nacht im Kind

00:56:51: brüöööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööö Und

00:57:08: macht's gut und ihr wünscht

00:57:09: euch alles Gute.

00:57:10: Ja, danke schön.

00:57:11: Vielen Dank für die Einladung.

00:57:13: Danke.

00:57:13: Ciao.

00:57:18: Hey und eine Sache noch ihr Lieben, ich würde mich total freuen, wenn ihr meinen Podcast alle meine Eltern bewertet.

00:57:23: Natürlich mit fünf Sternen, alles unter fünf finde ich peinlich.

00:57:26: Und ansonsten abonniert gerne den Podcast überall, wo es was zum abonnieren gibt.

00:57:30: Hey, wenn ihr Lust habt, dann würde ich mich total freuen, wenn ihr alle meine Eltern-Punkt-Podcast auf Instagram und TikTok folgt.

00:57:36: Da gibt es noch ein bisschen Kleinigkeiten zum Genießen, zum Verweilen, lernt es ein.

00:57:41: Also freue mich, tschüss!

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