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#196 TikTok, Klassenchat usw. – Wie begleite ich mein Kind digital?

Shownotes

In dieser Folge spricht Evelyn mit Leonie Lutz, Journalistin und Bestseller-Autorin, über das echte Leben von Familien mit Smartphones, Social Media und KI. Als Mutter von zwei Kindern kennt Leonie den Spagat zwischen Klassenchats, KI-unterstütztem Lernen und allgegenwärtigen digitalen Medien aus eigener Erfahrung. Sie zeigt, wie Eltern ihre Kinder durch diese Welt begleiten können – mit Haltung und Wissen.

Warum Verbote allein nicht schützen. Warum Kontrolle irgendwann an ihre Grenzen gerät. Und warum Wegschauen die schlechteste Option ist. Leonie berichtet von ihrer Recherche, bei der sie selbst als vermeintlich 12-jähriges Kind auf Instagram, TikTok & Co. unterwegs war – und dort auf Cybergrooming und andere verstörende Inhalte gestoßen ist, die Kinder viel zu leicht erreichen.

Mut statt Angst! Leonie liefert einen ehrlichen Realitätscheck und konkrete Lösungen: kindersichere Smartphone-Einstellungen, offene Gespräche über digitale Erfahrungen, klare Reaktionen bei verdächtigen Kontakten – und Ideen, wie Kinder Medien und KI kreativ nutzen können, statt sich darin zu verlieren. Ihr Ziel: Kinder stark für die digitale Welt zu machen. Absolut hörenswert!

Hier gibt es viele Infos über Leonies Arbeit: https://www.instagram.com/kinderdigitalbegleiten/

Diese Website empfiehlt Leonie: https://www.medien-kindersicher.de/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich lese auch nicht jede Nachricht bei meiner Tochter, ist ja klar.

00:00:02: Aber wir gucken schon regelmäßig in den Klassenchat und vor allen Dingen, wir reden drüber.

00:00:07: Ich sage auch immer, so dieses Weiß-zu-Abend-Essen.

00:00:11: Und wie war's in der Schule?

00:00:12: Hast du deine Hausaufgaben gemacht?

00:00:13: Hast du Vokabeln gelernt?

00:00:15: Aber keiner fragt die Kinder, was sie digital erlebt haben.

00:00:17: Und Kinder heute unterscheiden nicht mehr zwischen digital und analog.

00:00:21: Und eigentlich musst du genau das machen.

00:00:22: Du musst sagen, was war im Klassenchat los?

00:00:25: Und was hast du online erlebt?

00:00:27: Was reden die

00:00:28: da?

00:00:30: Hey, willkommen bei alle meine Eltern.

00:00:32: Hier reden wir Klartext über das Leben mit Kindern und allem Drum und Dran.

00:00:36: Erdig, locker und garantiert nicht Chachi.

00:00:39: Vielleicht ganz selten.

00:00:40: Wir sind ja auch eben alle nur Menschen, ne?

00:00:43: Also viel Spaß beim Hören.

00:00:47: Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag.

00:00:49: Ich weiß nicht, seid ihr gerade in Japan, seid ihr gerade in New York, seid ihr am Chat-Set mit euren Kindern, ja?

00:00:54: Wir sind in Berlin.

00:00:55: Heute zu Gast, Leonie Lutz, hallo.

00:00:57: Hi.

00:00:58: Und heute wird's ja spannend.

00:01:00: Vielleicht schlagen wir uns auch in die Fresse heute, weil wir so an anderer Meinung sind.

00:01:04: Spaß.

00:01:05: Leonie Lutz ist besteller Autorin.

00:01:08: Du hast drei Bücher geschrieben.

00:01:09: Ich hab hier alle auf deinem Einzelhals begleiten statt verbieten.

00:01:12: Es geht um Medienkonsum, kann man das so sagen.

00:01:14: Ja,

00:01:15: Medienkompetenz.

00:01:15: Dann der neues Buch ist Kluge Köpfchen mit K.I Und dann noch Verstehen statt Verlieren.

00:01:21: Also wie man seine Kinder quasi mit ... dem Handy oder Social Media begleitet, ohne dass man ... Ja, sie halt wirklich verliert, ist ja so.

00:01:29: Auf jeden Fall, genau.

00:01:30: Darum geht's.

00:01:31: Deine Kinder sind ...

00:01:32: Fast zwölf und zwanzig.

00:01:34: Das heißt, mit einem Kind bin ich quasi mittendrin beim Begleiten.

00:01:38: Und ein Kind hab ich schon durchbegleitet.

00:01:41: Bin auch froh.

00:01:42: Verstehe ich.

00:01:42: Wenn die zwanzig ist, dann war das zu der Zeit, aber noch gar nicht so krass.

00:01:47: Nee, tatsächlich noch nicht so krass.

00:01:49: Sie war auch damals die letzte in der Klasse, die ein Handy hatte.

00:01:53: Und da gab es, ich meine, WhatsApp war das Riesenthema.

00:01:56: Und da hab ich dann gesagt, nee, also nur weil jetzt alle ein Handy haben, heißt es ja nicht, dass du auch eins bekommen sollst.

00:02:01: Auf gar keinen Fall beugen wir uns den anderen.

00:02:03: Das

00:02:04: hat der für Kinder einfach der, wo du checkst, meine Eltern sind einfach komplett beschissen.

00:02:07: Cool.

00:02:08: Ja,

00:02:08: voll.

00:02:08: Und dann irgendwie so nach einem Jahr kam sie zu mir und sagte mir mal, alle haben WhatsApp.

00:02:13: Da gibt's ein Klassenchat.

00:02:14: Ich weiß überhaupt nicht, was schreiben die da.

00:02:16: Ich geh jeden Morgen mit dem Wissen in die Schule.

00:02:18: Dass ich nicht weiß, was besprechen die da drin, reden die vielleicht über mich.

00:02:21: Und dann habe ich gecheckt, okay, mein Verbotsweg funktioniert jetzt nicht mehr.

00:02:27: Ich muss mir einen anderen Weg überlegen.

00:02:28: Ja, da war

00:02:29: sie da.

00:02:29: Da war sie zwölf.

00:02:31: Okay.

00:02:32: Ja, es ist... Ganz dünnes Eis und deswegen freue ich mich unheimlich, dass wir da heute darüber reden, weil ich glaube, dass da viele in ihre Grenzen stoßen.

00:02:40: Was ich jetzt vorab noch mal klären will, warum kennst du dich?

00:02:42: Du bist schon eine Liste.

00:02:44: Und warum kennst du dich jetzt mit dem Thema so gut aus?

00:02:46: Oder wie hast du dich da so reingefugst?

00:02:48: Also ich bin eigentlich von Beruf Redakteurin und habe viele Jahre für Serien gearbeitet in Potsdam in Berlin gelebt.

00:02:56: Und hab dann irgendwann bin nach Köln gezogen und hab da Online-Redaktionen für Serien gemacht.

00:03:01: Und dann haben wir uns quasi die ganzen Tools, was nicht, Pinterest, Twitter und so weiter, von der anderen Seite angeguckt.

00:03:06: Wir haben nämlich geguckt, was müssen wir tun, dass wir die Fernsehzuschauer auf die Plattform kriegen und umgekehrt.

00:03:13: Und im Zuge dessen war ich dann so im Freundeskreis bei meiner Tochter unter den Eltern so diejenige, die sich auskannte.

00:03:19: Ja.

00:03:20: Und dann haben wir gesagt, ja, was ist denn jetzt Snapchat?

00:03:22: Okay, oder lieber WhatsApp?

00:03:23: Oder was erlauben wir und was nicht?

00:03:24: Was wär das?

00:03:25: das gleiche WhatsApp und Snapchat auch schon mal so okay, Bro?

00:03:28: Na ja, nicht mehr so ganz.

00:03:29: Aber ja, auf jeden Fall hab ich dann gedacht, das kann doch nicht so schwer sein, als Eltern dann Überblick zu bekommen.

00:03:36: Und hab dann irgendwann zwei, achtzehn... gedacht, es braucht irgendwie eine Plattform, wo sich Eltern schnell informieren können.

00:03:45: Nicht irgendwie, ich bestelle mir dreihundert Broschüren und habe einen halben Meter Startel, sondern wo ich wirklich Hands-on was kriege, dann habe ich Onlinekurse gemacht und dafür habe ich eben neun Monate als Kind im Netz recherchiert.

00:03:57: Das heißt, ich habe mir auf allen Plattformen Kinderaccounts gemacht und dann geguckt, wie ist das Internet zu mir, wenn die anderen denken, ich sei ein minderjähriges Kind.

00:04:06: Und wie war das?

00:04:07: Das war schlimm.

00:04:08: Also es gab Phänomene, die hab ich nicht erlebt.

00:04:10: Cyber-Mobbing zum Beispiel.

00:04:12: Das entsteht ja eher so im Umfeld, auf dem Schulhof und verlagert sich dann ins Netz.

00:04:16: Also du warst wie so Günter Wallraff für Kinder im Netz.

00:04:20: Genau,

00:04:20: ich hatte also einen Nutzernamen, der beschissen war, nämlich ich hab mich halt so genannt als junges Mädchen, hab mein Alter im Nutzernamen, also kann ich jetzt nicht sagen, weil den gibt's noch, aber ich hab halt angegeben, zwölf Jahre und ich komme aus Köln und eben einen Namen und mein Profibild war einfach nur eine blonde Haarsträhne.

00:04:37: weil ich konnte ja nur meinen Gesicht nicht zeigen.

00:04:38: Und es war ja auch weit vor KI.

00:04:41: Und ja, Cyber Grooming habe ich zum Beispiel massiv erlebt.

00:04:44: Das heißt, dass mich Typen sehr schnell angeschrieben haben.

00:04:49: Absolut hochsexualisierte Kontakte sofort.

00:04:51: Ich habe Dickpicks bekommen.

00:04:53: Oh

00:04:53: Gott, auf welchem Plattform warst du da unterwegs?

00:04:55: Unterschiedlich.

00:04:56: Bei Instagram war ich unterwegs, bei Snapchat war ich bei Kick.

00:05:00: Das ist noch nicht so bekannt, ist aber auch ein Riesenthema.

00:05:03: Das ist mir gar nicht cool.

00:05:05: Also so ganz verschiedene Plattformen und teilweise gab's wirklich so Täter, die haben mich angeschrieben und sagten, hey, wie geht's dir?

00:05:11: Ist ja lustig, komm auch aus Köln und auf welche Schule gehst du?

00:05:14: So die Nummer.

00:05:15: Und dann gab's aber auch Typen, die sofort mir Penis Fotos geschickt haben.

00:05:20: Massturbationsvideos.

00:05:21: Und Gottes Willen.

00:05:22: Ja, da war alles dabei.

00:05:25: Hält's mal ganz ehrlich, aber wie geht man mit so... Kann man solche Männer sofort melden und die werden sofort hochgenommen?

00:05:32: Ja.

00:05:33: Also zum Zeitpunkt meiner Recherche war zwei achtzehn, war der bloße Versuch noch nicht strafbar, seit zwei tausend

00:05:40: einundzwanzig.

00:05:41: Ja, muss

00:05:41: erst was passieren.

00:05:43: Aber das hat man erkannt.

00:05:44: Die

00:05:44: Kotze hoch.

00:05:45: Ja, das

00:05:45: hat man aber erkannt.

00:05:46: Also seit zwei tausend einundzwanzig ist auch der bloße Versuch strafbar.

00:05:49: Das heißt, das sind Dinge, die musst du nicht nur melden, die musst du auch zur Anzeige bringen und idealerweise erst zur Anzeige bringen und dann melden und blockieren, weil es uns ist ja der Täter gewarnt.

00:05:57: Also für alle da draußen erst... Anzeigen und dann.

00:06:00: Korrekt.

00:06:01: Ja, okay.

00:06:02: Korrekt.

00:06:02: Ja.

00:06:03: Also, ich muss echt sagen, mir ist schon klar, dass das für Kinder und Jugendliche echt ein krasser Platz ist, das Internet.

00:06:08: Dass man das für uns, also es gibt hier genug Erwachsene, die drunter leiden.

00:06:12: Aber wenn man das jetzt noch mal so wirklich so direkt wieder hört, ja,

00:06:15: cool.

00:06:16: Ja, und dann habe ich so gedacht, shit.

00:06:18: Cyber-Grooming ist noch total unbekannt gesellschaftlich.

00:06:22: Ich finde es jetzt auch gerade ein bisschen krass.

00:06:23: Ich meine, ich bin ja selber auf Social Media und so weiter, dass ich jetzt im ersten Moment auch ehrlich gesagt nicht sofort wusste, was das jetzt nochmal bedeutet.

00:06:30: So, und dann war quasi die Idee alles klar.

00:06:33: Ich mache jetzt ein Angebot für Eltern, gründe mein Projekt.

00:06:36: Wo findet man das?

00:06:37: Also unter kinderdigitalbegleiten.com.

00:06:39: mittlerweile mache ich nur noch Vorträge und schreibe Bücher.

00:06:42: Ich hatte mal Kurse, aber dadurch, dass sich die Einstellungen so schnell immer ändern, ist es für mich als Einzelperson kaum nachzuhalten.

00:06:48: Aber es gibt halt mega andere Tools im Netz, wo man das nachhalten kann.

00:06:52: Und, ähm, genau.

00:06:53: Und mittlerweile, jetzt habe ich drei Bücher zum Thema geschrieben und, ähm, Ja, sehe mich so als Aufklärer für Eltern, weil ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ganz viele Familien sich total Sorgen machen.

00:07:04: Und es gibt dann entweder die, die sagen, ach, die können das doch viel besser und lassen die Kinder damit total allein.

00:07:09: Und dann gibt's diejenigen, die total viel Angst haben und sagen, wir verbieten das alles, Hilfe, Hilfe.

00:07:13: Und ich denke, wir brauchen so einen Mittelweg, weil wir so alle so digitalisiert sind.

00:07:18: Und die Digitalisierung geht ja nicht weg.

00:07:19: Das wird ja voranschreiten.

00:07:21: Es

00:07:21: ist halt ein Riesenunterschied.

00:07:22: Ich weiß nicht, wie du das siehst.

00:07:24: Natürlich ist die Digitalisierung ein Riesenthema.

00:07:27: Wir machen ja total viele Sachen ja auch gar nicht mehr schriftlich oder auf dem Papier, sondern alles auf dem Handy oder auf dem Pad oder auf dem Laptop, whatever.

00:07:34: Aber es ist halt ein Riesenunterschied, finde ich, ab dem Kind.

00:07:36: Zum Beispiel, was lernt.

00:07:39: Auf einem iPad ein Lernspiel macht, irgendwie checkt, wie so was funktioniert.

00:07:45: Oder ab man halt eben auf irgendwelchen Plattformen rumdattelt.

00:07:49: Und ich glaube, das darf man ja auch nicht immer in einen Tropf werfen.

00:07:53: Jetzt mal angenommen, wir haben jetzt ein zwölfjähriges Kind.

00:07:57: Ja, und das will jetzt ein... Also ab wann hatten die Kinder heutzutage ein Handy, erst mal vorab?

00:08:02: Also,

00:08:02: siebenundneinzig Prozent haben in Klasse fünf ein eigenes Smartphone.

00:08:07: Da ist man dann zehn...

00:08:08: Da ist man elf.

00:08:10: elf, okay.

00:08:10: Genau,

00:08:11: zehn, elf.

00:08:12: Also Grundschule ist noch...

00:08:13: Grundschule, es wird immer mehr in der Grundschule, leider.

00:08:16: Aber da haben auch schon viele Smartphones, wobei jetzt gerade auch so ein Gegentrenn kommt, dass viele sagen, hey, dann nehmen wir noch eine Smartwatch.

00:08:22: Macht mehr Sinn in der Grundschule.

00:08:23: Wäre ich auch absolut dafür.

00:08:25: Da kann man dann einfach telefonieren, sich eine Nachricht schreiben und das war's.

00:08:28: Konkret, genau.

00:08:29: Die Eltern können den Standort sehen, da geht's nicht um Kontrolle, sondern da geht's auch um Schutz.

00:08:33: Viele Kinder wünschen sich das auch, dass Mama und Papa wissen, wo ich bin.

00:08:37: Die Eltern auch, die haben schon in der vierten Klasse, gerade so ländliche Regionen, haben echt einen langen Schulweg und müssen vielleicht in die Bahn auch noch und dann in den Bus und dann gibt es halt auch Sicherheit, genau.

00:08:47: Da braucht man kein Smartphone in der Grundschule auf jeden Fall.

00:08:51: Also du würdest sagen in der Grundschule, wenn überhaupt dann ein Smartwatch.

00:08:54: Korrekt.

00:08:55: Und findest du es okay, jetzt mal ab der fünften Klasse mit einem Smartphone einzusteigen?

00:08:59: Wenn man es begleitet.

00:09:01: Ja.

00:09:01: Okay,

00:09:01: das heißt, wir gehen jetzt mal, wir machen jetzt mal ein Beispiel.

00:09:05: Deine Tochter kommt jetzt in die fünfte Klasse, sie ist elf, alle haben Handy, sie will jetzt ein Handy.

00:09:09: Was machen wir?

00:09:10: Dann würde ich z.B.

00:09:11: die Sommerferien nutzen und zu sagen, okay, jetzt...

00:09:13: Dann würde ich jetzt erstmal zu Apple von ihr das neueste iPhone.

00:09:16: Nein!

00:09:19: Damit sie auf jeden Fall der... Boss ist in der fünften Klasse.

00:09:23: Nee, alles klar.

00:09:23: Das wird dann

00:09:24: geklaut.

00:09:24: Das würde

00:09:24: ich nicht wehren.

00:09:25: Ja, das wäre so dumm einfach.

00:09:27: Das hat

00:09:27: sie dann zwei Tage und dann ist es weg.

00:09:28: Oder sie verliert es vielleicht.

00:09:30: Nee, also tatsächlich würde ich empfehlen, Kindern ein gebrauchtes Gerät zu kaufen.

00:09:33: Aber eins, wo du dich selber auskennst.

00:09:35: Also wenn du Apple Nutzer bist, dann hol deinem Kind ein gebrauchtes, altes iPhone.

00:09:39: Und wenn du Android Nutzer bist, dann halt irgendwie ein Samsung Galaxy.

00:09:41: Ja.

00:09:42: Ja, so.

00:09:42: Weil dann kennst du dich selber aus und dann bist du viel fitter, was die ganzen Einstellungen angeht.

00:09:47: Und dann kannst du zum Beispiel die Sommerferien nutzen.

00:09:50: Das muss auch nicht zur fünften Klasse sein, das kann auch zur sechsten Klasse sein oder in den Herbstferien, whatever.

00:09:55: Und dann könnt ihr erstmal Grundkompetenzen an, aus, laut, leise und das alles ohne Sim-Karte.

00:10:02: Erst mal alles ohne Sim-Karte und ganz wichtig halt gucken, wie kann ich das Gerät auch als Werkzeug nutzen?

00:10:08: Wie mache ich Videos?

00:10:09: Wie mache ich Fotos?

00:10:09: Wie kann ich Fotos bearbeiten?

00:10:11: Und dann würde ich so eine Kindersuchmaschine drauf installieren.

00:10:14: Ich würde die Kinder- und Jugendschutzeinstellungen machen.

00:10:17: Wo

00:10:17: macht man die zum Beispiel?

00:10:18: Ja,

00:10:18: zum Beispiel.

00:10:18: Also jedes Gerät hat vorinstalliert Kinder- und Jugendschutzeinstellungen.

00:10:22: Die findest du bei den Einstellungen logischerweise.

00:10:25: Ja.

00:10:25: Und es gibt eine Seite im Netz, die heißt medien-kindersicher.de.

00:10:29: Und da kannst du eingeben, keine Ahnung, wir haben jetzt ein iPhone XII.

00:10:32: Und dann kannst du dir step by step erklären lassen,

00:10:35: wie

00:10:35: stelle ich das ein.

00:10:37: Mega, mega.

00:10:38: Das heißt... Das Grät weiß, hier handelt es sich um ein minderjähriges Kind.

00:10:42: Es kann zum Beispiel bei Apple Safari nicht öffnen.

00:10:46: Dann musst du eben einen anderen Browser installieren.

00:10:48: Zum Beispiel Usebrock ist ein Jugendschutzbrowser, damit die Kinder gar nicht auf irgendwelche Seiten kommen oder wenn sie einen Link zugeschickt bekommen, den einfach gar nicht öffnen können.

00:10:56: Also das ist halt Arbeit.

00:10:57: Dieses Begleitete

00:10:58: ist Aufwand.

00:10:58: Das ist aber auch einmal Arbeit.

00:11:00: Du stellst es halt einmal ein.

00:11:02: Ja.

00:11:03: Ich meine, danach geht es schon noch weiter.

00:11:04: Aber ich meine, man muss halt schon mal sagen, es geht halt da echt um die Gesundheit deines Kindes.

00:11:09: Voll.

00:11:09: Also, wenn das die Arbeit nicht wert ist, dann weiß ich es auch nicht.

00:11:12: Genau.

00:11:13: Und dann kannst du noch eine sichere Suchmaschine installieren, wie frag Finn zum Beispiel, dass eine Kindersuchmaschine und dann eben alle anderen Apps sperren.

00:11:20: Wobei, wenn du das Gerät richtig einstellst, sind die schon gesperrt.

00:11:24: Social Media ist im App Store ab dreizehn.

00:11:26: Das heißt, dein Kind kann sich das gar nicht runterladen?

00:11:29: Und du kannst eben auch einstellen, dass immer, wenn dein Kind sich eine App runterladen will, dass du eine Benachrichtigung bekommst und das genehmigst oder ablehnst.

00:11:37: Und das ist mega wertvoll.

00:11:38: Auch da geht es nicht um Kontrolle, sondern da geht es darum, okay, mein Kind interessiert sich jetzt für, weiß ich nicht, Tokaboka App, erlaube ich das ja oder nein.

00:11:47: Mein Kind will Snapchat, erlaube ich das ja oder nein.

00:11:50: Und dann kann ich quasi in die Recherche gehen, was ist Snapchat, macht das Sinn mit zwölf.

00:11:54: Spoiler, nein.

00:11:57: Und warum erlaub ich das?

00:11:58: Und dann kann ich es beim Kind halt erklären.

00:12:00: Und darum, das ist so ein bisschen dieses Begleitete, dass wir Social Media nicht einfach erlauben, um Gottes Willen.

00:12:05: Meine Tochter mit fast zwölf hat kein Social Media, und das werde ich so langsgehend hinauszögern.

00:12:10: Die

00:12:10: finde ich, also ich bin IFT, weißt du, ihr hast ja schon mitbekommen für ein Verbot.

00:12:13: Ja.

00:12:14: Also ich finde, Kinder haben da einfach gar nichts verloren.

00:12:16: Also ist meine Meinung.

00:12:18: Zähle ich anders?

00:12:19: Aber was haben sie da verloren?

00:12:20: Also

00:12:21: ich sehe auch den Punkt, also ich sag mal so, ich persönlich wünsche mir auch für meine kleine Tochter, dass sie mit drei zehn nicht das Bedürfnis hat, dass sie sich Instagram Snapchat TikTok runterladen muss.

00:12:33: Ich glaube aber, dass ich für sie auch da ein begleiteten Weg finden muss.

00:12:37: TikTok werde ich zum Beispiel nie erlauben.

00:12:40: Warum zum Beispiel?

00:12:41: TikTok

00:12:41: ist für mich die Hölle.

00:12:43: Ja, für mich selber als Erwachsene.

00:12:45: Ich merke auch richtig, ich benutze es gar nicht mehr.

00:12:49: Also ich hasse die, wenn ich ganz ehrlich bin, schon immer.

00:12:52: Und ich kriege richtig so ganz mulmiges Gefühl, wenn ich es zu lange benutze.

00:12:57: Und es find's einfach ganz, ganz schlimm.

00:12:58: Du bist

00:12:59: einfach bei TikTok innerhalb von zwei, drei Videos, entweder in total frauenfeindlichen Kontexten, in rechtspopulistischen Kontexten.

00:13:07: Verstörende.

00:13:08: Verstörende.

00:13:08: Du kannst dir über TikTok in den über die Kommentarfunktion.

00:13:11: Jetzt hab ich alles getestet.

00:13:13: Schreib ich auch in meinen Büchern.

00:13:14: Du kannst dir Drogen bestellen.

00:13:16: Es ist wirklich, es ist so schlimm, dass ich... TikTok, solange es geht von meiner Tochter fernhalten möchte.

00:13:24: Wie erklärst

00:13:24: du z.B.

00:13:25: deiner Tochter, dass es einfach ... aus denen und den Gründen nicht in Erwartung ist, dass sie sich da jetzt aufhält in dieser App, weil sie einfach noch viel zu jung ist.

00:13:32: Ich erkläre

00:13:33: das anhand von Beispielen, die ich in meiner Recherche erlebe.

00:13:35: Also ich spreche da schon noch Tachaless.

00:13:36: Also würdest du sagen, jeden wirklich Tachalessprecher mit den Kindern?

00:13:39: Ja, damit sie es auch versteht.

00:13:41: Weil wenn ich sage, nee, das will ich nicht, dann ist es so, hey, warum will sie es nicht?

00:13:44: Warum?

00:13:44: Und dann will man sich das direkt?

00:13:45: Ja,

00:13:45: ja, genau.

00:13:46: Also und ich will es ja erklären.

00:13:48: Und vor allen Dingen, nur weil ich es ihr nicht erlaube, heißt es ja nicht, dass sie nicht mit der App in Berührung kommt.

00:13:54: Das ist genau das Ding, weil ein anderes Kind hat die App wahrscheinlich und zeigt dann in welche beschissenen Videos.

00:13:58: Genau,

00:13:58: ja.

00:13:59: Und deshalb muss ich Sie aufklären.

00:14:00: Ich muss Ihr schon auch erzählen, was ich da gesehen habe.

00:14:03: Ich würde Ihr jetzt nicht von Hinrichtungsvideos erzählen, ja.

00:14:06: Aber ich würde Ihr vielleicht erzählen von Videos, zum Beispiel, als der Ukrainekrieg begann.

00:14:12: Da gab es massiv verstörende Inhalte von Frauen mit Kindern auf der Flucht und so.

00:14:16: Und das erzähle ich dann schon eben in meinen Worten, altersgerecht.

00:14:20: Und dann sagt sie selber, oh so, was will ich gar nicht sehen, Mama.

00:14:23: Und dann hast du ein ganz anderes Verständnis.

00:14:24: Also du musst super viel erklären und auch Argumente bringen.

00:14:29: Und dann ist es halt auch nachvollziehbar.

00:14:31: Du musst es dein Kind erklären.

00:14:32: Genau, das ist der Punkt.

00:14:33: Und ich finde auch dieser Weg, mal zu sagen, nein, einfach nur, das darfst du nicht.

00:14:38: Da bist du nur noch zu klein.

00:14:39: Dafür ist halt einfach ein Scheiß-Wege, wenn du überhaupt nicht versteht, warum jetzt.

00:14:42: Genau, genau.

00:14:43: Also deswegen würdest du empfehlen, wirklich offen mit den Kindern kindgerecht, trotzdem darüber zu reden, dass das einfach wirklich, dass das Sachen sind, die... Du wahrscheinlich wirklich nicht sehen bist, also.

00:14:52: Ja, korrekt.

00:14:55: Und ähnlich ist es so ein bisschen bei Snapchat, mal als Messenger begonnen, wie WhatsApp.

00:15:00: Aber auch WhatsApp hat sich verändert, du hast die Kanäle und so weiter.

00:15:02: Und bei Snapchat hast du Spotlight, da hast du irgendwelche, ich sag jetzt mal Reels, ja?

00:15:07: Und du hast da eben diese ganzen TikTok-Formate, hast du auch mittlerweile bei Snapchat.

00:15:12: Deswegen ist das auch so eine App, die ich sehr lange hinaus zäge und würde.

00:15:17: Dann muss ich als Mutter ein Kompromiss machen.

00:15:19: Irgendwann muss ich ein Kompromiss machen.

00:15:20: Also

00:15:21: was ist dann okay?

00:15:23: WhatsApp?

00:15:24: Auch bei WhatsApp.

00:15:26: Was ist bei WhatsApp die Gefahr, check ich immer nicht.

00:15:27: Bei WhatsApp ist die Gefahr...

00:15:29: Ich merke, dass ich krass alt bin.

00:15:31: Scheiße.

00:15:31: Nein, ich bin älter.

00:15:33: Bei WhatsApp ist die Gefahr, dass die Kinder haben halt Gruppen.

00:15:36: Zum Beispiel den Klassenchat.

00:15:38: Und dann kannst du dein Kind begleiten und sagen, wir gehen da nur einmal die Woche rein oder wir gehen da nur einmal am Tag rein, wir gucken da gemeinsam rein.

00:15:44: Aber die Links, die von anderen Kindern geteilt werden.

00:15:46: Also du musst nur ein Kind im Klassenchat haben, das Non-Stop-Scheiß-Content teilt.

00:15:51: Das wirst du und das wirst du haben.

00:15:53: Ja, genau.

00:15:54: Und alle klicken drauf.

00:15:56: So.

00:15:57: Wobei, wenn du ja dann ein Handy hast, wo dann das Kind gerecht eingestellt ist, könnte das Kind eigentlich gar nicht öffnen.

00:16:02: Korrekt.

00:16:02: Das heißt, bei uns im Klassenchat ist es so, wenn da irgendwelche Kinder TikTok Videos reinladen, dann öffnen die sich bei meiner Tochter nicht, weil sie die TikTok App nicht hat und weil sie einen anderen Browser hat, nämlich den Jugendschutzbrowser.

00:16:13: Es

00:16:14: ist halt dann natürlich wieder frustrierend für das Kind wahrscheinlich, weil sie sich denkt, können alles Video gucken, nur echt

00:16:19: nicht.

00:16:19: Aber es geht um Schutz.

00:16:21: Ja.

00:16:21: Müsste nicht eigentlich so eine Person wie du eigentlich in jedes Klassenzimmer und einfach echt mal mit den Kindern tagles reden?

00:16:27: Also ich

00:16:27: arbeite nicht mit Kindern, weil ich bin ja keine Pädagogin.

00:16:30: Aber mein Ansatz, ich gehe an die Eltern und ich arbeite mit Lehrkräften,

00:16:34: weil

00:16:34: sowohl die Eltern als auch die Lehrkräfte haben.

00:16:37: Da viel zu wenig Wissen auf dem Gebiet.

00:16:39: Ich merke, dass der selber kommt bei mir auch.

00:16:40: Also ich habe jetzt noch keine Kinder, die jetzt in dem Alter sind, wo es dann irgendwie ins Eingemachte geht.

00:16:44: Hat mich natürlich deswegen auch noch nicht so wirklich damit befasst.

00:16:47: Aber merke selber gerade.

00:16:48: Also ich dachte, ich bin da mehr am Ball, als ich jetzt gerade merke, dass ich bin.

00:16:52: Ich bin überhaupt nicht am Ball.

00:16:53: Das sagen wir immer viele.

00:16:55: Das ist aber auch nicht schlimm, aber du hast ja auch nicht Kinder in dem Alter.

00:16:58: Trotzdem

00:16:59: dachte ich, dass ich auf jeden Fall mehr checke, was jetzt hier so hier auf der Agenda ist.

00:17:03: Und ich merke gerade, ich checke eigentlich gar nichts.

00:17:05: Aber wenn deine Tochter zwölf ist oder dreizehn, dann wirst du auch... Ich

00:17:08: glaube, bis dahin gibt es gar keine Handys mehr, weil wir alle wieder irgendwie keine Ahnung, wir sind wieder alle back to the basics.

00:17:12: Kann sein.

00:17:12: Kann sein.

00:17:13: Ja.

00:17:14: Wir haben alle noch so, wie heißt es, diese Dinger, die so piepsen?

00:17:16: Ach ja, da hatte ich auch mal, das war gut.

00:17:18: Wie hießen die noch mal?

00:17:19: Ähm...

00:17:20: irgendwas mit S. Oh, die waren toll.

00:17:23: Aber die konnten gar nichts.

00:17:24: Die konnten gar nichts,

00:17:25: aber das war

00:17:26: super.

00:17:27: Ich hatte

00:17:27: das auch.

00:17:28: Das war so nach Tamagotchi, kam das.

00:17:31: Egal.

00:17:32: So was, wir gehen wieder zurück.

00:17:34: Hey, okay, das heißt, deine Tochter ist jetzt zwölf, hat die jetzt schon Smartphone?

00:17:39: Ja, korrekt.

00:17:40: Aber kein Social Media.

00:17:41: Sie hat aber WhatsApp?

00:17:42: Sie hat nur WhatsApp.

00:17:43: Und wie gehst du mit ihr jetzt diesen WhatsApp-Chat?

00:17:47: Also setzt du dich dann hin und sagst so, hey.

00:17:50: Ich würde gerne mal mit dir kurz einfach deine Chats durchgehen.

00:17:54: Oder was schreibt ihr gerade im Chat?

00:17:57: Wie macht man das?

00:17:57: Ohne dass man halt irgendwie auch so... Übergriffig.

00:17:59: Also dann will ihr auch die Privatsphäre und dann will ihr auch die Kinder irgendwie auch fliegen lassen und wissen, ich akzeptiere auch, dass du irgendwie auf der anderen Seite, muss ich halt auch gucken, was ist da los?

00:18:10: Also meine Tochter hat WhatsApp wegen dem Klassenchat, damit sie da nicht ausgeschlossen ist.

00:18:15: Und weil jegliche Konversation auch bei den Vereinen, in denen sie ist, läuft halt mittlerweile, wenn die zwölf sind, läuft natürlich auch bei WhatsApp.

00:18:23: Also wenn dein Kind Hockey spielt oder Tennis, keine Ahnung, dann organisieren sich die Kids halt da auch in der Gruppe.

00:18:29: Deswegen war das so ein Ding, da habe ich gemerkt, wir kommen da nicht mehr drum rum und habe das erlaubt.

00:18:34: Und jetzt machen wir es so, dass wir einmal die Woche zusammen im Klassen Chat gucken, was wird da so gepostet?

00:18:38: Das war von einem halben Jahr noch sehr heftig.

00:18:41: Als alle Kinder plötzlich, als es diesen Klassenchat gab, und alle Kinder haben einfach nur random da Herzen reingepostet im Mochis, irgendwelche Links und alles war so, oh mein Gott, du hattest dann soweit ich nicht hunderte von Nachrichten pro Tag.

00:18:52: Was schreiben die da so?

00:18:53: Ja,

00:18:54: total banale Sachen.

00:18:55: Hey, wie geht's?

00:18:56: Was macht ihr?

00:18:56: Du wollt

00:18:56: aber sich nur austauschen,

00:18:57: ne?

00:18:57: Ja, die schicken Sachen.

00:18:58: Find's

00:18:58: aber nur geil, dass jetzt was schicken können.

00:19:00: Ja, versteh ich auch.

00:19:01: Aber die

00:19:01: schicken halt, zehn, zwölf Emojis.

00:19:03: Was dann bedeutet, alle anderen bekommt zehn, zwölf Benachrichtigungen.

00:19:07: Ich will auch

00:19:07: in den Chat, Mann.

00:19:08: Das ist die

00:19:08: Hölle.

00:19:10: Und dann musst du halt sagen, okay, das ist ein bisschen viel.

00:19:12: Und es sind alle

00:19:13: Kinder aus der Klasse, die sind da drin.

00:19:14: Alle.

00:19:15: Alle.

00:19:15: Alle.

00:19:16: Wer initiiert so was?

00:19:17: Die Kinder selbst.

00:19:18: Also, irgendwie gibt's halt den Typ oder ... Irgendwie ein Bro oder eine Frau oder eine Frau oder eine Kind.

00:19:24: Ich sag dann so, okay, ich mach jetzt den Classen Chat.

00:19:26: Ja, zum Beispiel.

00:19:28: Genau.

00:19:29: Krass.

00:19:29: Wie heißen die Chats dann so?

00:19:30: Classen Chat, Klasse fünf A oder sechs A oder wie auch immer.

00:19:35: Und irgendwann gibt's dann so Untergruppen.

00:19:36: Nur die Bestiest aus der sechs A. Oh Gott.

00:19:40: Oh Gott.

00:19:40: Ne Decolen, sechs A oder, wenn's im Mobbing-Kontext ist, sechs A ohne Nele.

00:19:46: Wow.

00:19:46: Ja, dann wird es richtig

00:19:48: schlimm.

00:19:48: Oh

00:19:48: Gott, oh Gott.

00:19:50: Also du hast da, glaube ich, als Mama wirklich nur die, oder auch Papa, wirklich nur die Chance, da nicht mitzulesen im Sinne von Kontrolle.

00:19:59: Und ich lese auch nicht jede Nachricht bei meiner Tochter, ist ja klar.

00:20:02: Aber wir gucken schon regelmäßig in den Glassenschat und vor allen Dingen, wir reden drüber.

00:20:06: Ich sage auch immer, so dieses Weißzug abends essen.

00:20:10: Und wie war's in der Schule?

00:20:12: Hast du deine Hausaufgaben gemacht?

00:20:13: Hast du Vokabeln gelernt?

00:20:14: Aber keiner fragt die Kinder, was sie digital erlebt haben.

00:20:17: Und Kinder heute unterscheiden nicht mehr zwischen digital und analog.

00:20:20: Und eigentlich musst du genau das machen.

00:20:22: Du musst sagen, was war im Klassenchat los?

00:20:24: Und was hast du online erlebt?

00:20:27: Was reden die da?

00:20:29: Und mein Opener ist immer, dass ich quasi von irgendwas erzähle, was ich halt am Tag erlebt hab bei Instagram oder bei TikTok oder so.

00:20:34: Oder ich sag zu meiner Tochter, hast du schon von dem Trends Six-Seven gehört?

00:20:38: Und dann sagt sie Six-Seven, okay, hat sie.

00:20:41: Und dann hast du sie schon mit dem Finger gewickelt.

00:20:43: Und dann machen wir zusammen so eine TikTok-Tanz und so.

00:20:47: Und dann essen wir und dann geben wir halt ins Bett.

00:20:49: Oder so.

00:20:50: Oder

00:20:50: auch nicht.

00:20:50: War wieder ein geiler Tag gewesen, ne?

00:20:52: Ja.

00:20:53: Also ... Du kannst quasi, wenn du von deinem eigenen, was du digital erlebst, wenn du da so ein bisschen erzählst, kindgerecht natürlich, bzw.

00:21:00: altersgerecht, dann kannst du auch so ein bisschen Infos rauslocken, was bei denen so abgeht.

00:21:05: Ja.

00:21:06: Und das ist halt wichtig.

00:21:06: Eigentlich

00:21:07: in Verbindung bleiben, ne?

00:21:08: Ja, Dialog.

00:21:09: Und ich glaube, was man echt nie vergessen darf, und das ist ja auch schon allein, wenn der dein Kind auch kein Handy hat, also wenn einfach nur, dass du dein Kind auch einfach beobachtest.

00:21:17: Und manchmal sind dir irgendwie sauer oder irgendwie beschissen drauf.

00:21:22: Und das ist mir oft so sehr oberflächlich und ist so, was ist denn jetzt?

00:21:25: Aber dann einfach einfach mal wirklich die richtigen Fragen zu stellen.

00:21:28: Ich finde, das kann ja auch bei einem Kita-Kid nur sein.

00:21:30: Hey, war heute irgendwas in der Kita, was sich irgendwie krass geärgert hat oder was nicht schön war für dich?

00:21:35: Oder halt dann eben sagen, hey, ist bei euch irgendwie in den Chats got alles cool.

00:21:40: Ja.

00:21:41: Sehr befremdlich, die Frage.

00:21:43: Merke ich jetzt auch gerade.

00:21:43: Ja,

00:21:43: ist komisch, ist komisch.

00:21:45: Aber irgendwann, es kommt das halt auch.

00:21:49: Ich glaube, es kann man sich noch nicht so gut vorstellen, wenn man noch kleinere Kinder hat.

00:21:52: Aber wenn die größer werden und du merkst, sie verbringen ja dann auch viel mehr Zeit allein in ihrem Zimmer, denkst du, ja, machen die da jetzt.

00:22:00: Hey, und darf sie das Handy den ganzen Tag haben?

00:22:03: oder ist das begrenzt?

00:22:04: Das würdest du da empfehlen?

00:22:05: Also ich würde das auf jeden Fall begrenzen.

00:22:08: Auf jeden Fall.

00:22:09: Also im Alter ab zwölf würde ich sagen so maximal eine Stunde pro Tag.

00:22:14: Das bedeutet aber jetzt nicht... Keine Ahnung, mein Kind darf ist dann nicht mehr erreichbar oder so.

00:22:19: Ich habe das so eingestellt, dass sie immer telefonieren kann, falls sie einen Not hat.

00:22:23: Ja.

00:22:24: Dass sie auch immer mir eine Nachricht schreiben kann.

00:22:26: Aber andere Apps sind halt eben begrenzt.

00:22:28: Also alles, was in den Unterhaltungsbereich geht, ist begrenzt.

00:22:31: Aber ich muss auch ehrlich sagen, so viel Zeit hat sie häufig gar nicht.

00:22:36: Weil du hast die Schule, die geht häufig bis fünfzehn Uhr, dann hast du die Busfahrt, dann hast du Hausaufgaben, vielleicht noch lernen und dann noch ein Hobby.

00:22:45: Und dann Abendessen.

00:22:47: Und um acht geht's wieder ins Bett.

00:22:49: Ich war letzte Woche wirklich schockiert.

00:22:51: Ich weiß nicht, was an dem Tag los war.

00:22:53: Ich hab im Auto unterwegs.

00:22:54: Und ich hab wirklich drei Kinder im Grundschulalter, die mit diesem Handy vor der Fresse nach Hause gegangen sind.

00:23:01: So.

00:23:02: sind die gegangen.

00:23:03: Die haben auch ganz ehrlich, die haben null geguckt, ob im Auto kommt.

00:23:06: Die sind einfach über die Straße gegangen und das hat mich ein bisschen schockiert.

00:23:08: Die waren wirklich gefangen in diesem Handy und sind so nach Hause und da dachte ich mir schon so, also wenn das jetzt die Zukunft ist, dann Adios, Amigos.

00:23:17: Das

00:23:18: verstehe ich voll.

00:23:18: Das geht mir auch so.

00:23:19: Das war echt schockiert,

00:23:19: muss ich ganz ehrlich sagen.

00:23:21: Deshalb glaube ich auch in der Grundschule macht ein Smartphone wirklich noch keinen Sinn.

00:23:26: Es ist so, so sind die nach Hause gelaufen.

00:23:28: Manchmal gibt es Tage, da leppert sich das dann so.

00:23:31: Ich dachte, Leute, geht es jetzt noch?

00:23:35: Und du hast auch gemerkt, die waren überhaupt nicht mal da.

00:23:38: Die waren nicht anwesend.

00:23:40: Die hatten überhaupt keinen Blick auf was um sie herum passiert.

00:23:42: oder echt schockierend.

00:23:45: Ich glaube, dass ein Riesenproblem ist, dass die Kinder das falsch gelernt haben.

00:23:51: Und ehrlich gesagt, wir erwachsen ihn auch.

00:23:53: Also dieses Gerät oder diese Geräte stehen für Konsum.

00:23:57: Und nicht für Kreation.

00:23:58: Du kannst es den Kindern aber anders beibringen.

00:24:01: Ich kenne eine Kita, die haben einfach ein iPad in der Gruppe rumliegen.

00:24:05: Wo ich so gedacht habe, okay, Hilfe.

00:24:08: Wie ist denn die Wildschirmzeit der Kinder?

00:24:09: Die Wildschirmzeit ist unter fünf Minuten.

00:24:11: Warum?

00:24:11: Weil diese Kinder das nur nutzen, um zum Beispiel ihr gebasteltes zu fotografieren oder ein Video zu machen über, weil sich nicht die Sonnenblume, die sie eingepflanzt haben und das Wachstum festzuhalten.

00:24:23: Aber es war ganz ehrlich, okay, coole Idee.

00:24:25: Aber wenn ich mir jetzt überlege, also wenn ich meinen Kindern das Handy geben, die Fotos machen wollen, dann dauert das keine fünf Minuten.

00:24:31: Dann wird deine halbe Stunde alles fotografiert.

00:24:33: Aber es sind dann halt Regeln und dann bist du in der Institution und da gibt es Regeln und dann ist klar, das sind das dürfen wir und das sind das dürfen wir nicht.

00:24:40: Ach so, okay, das ist jetzt nicht so freed, so macht mal was ihr wollt, Leute.

00:24:44: Sondern es ist schon so, jeder kann einmal sein Bild fotografieren, dann ist aber wieder

00:24:47: gut.

00:24:48: Dann ist wieder gut.

00:24:48: Ach so, okay, okay.

00:24:50: Oder du kannst mit Kindern, was ich liebe, das kann man auch schon mit Vorschulkindern, dass du Podcast erstellst.

00:24:57: Das gibt so eine App von Fox & Sheep, Startup hier aus Berlin.

00:25:01: Die machen die App Audioadventure.

00:25:03: Und damit kannst du Podcast machen.

00:25:05: oder das können Vorschulkinder oder Grundschulkinder selber.

00:25:07: Das finde ich so mega.

00:25:09: lernen.

00:25:10: Cool, ich kann mit dem Tablet.

00:25:12: Ich kann das als Werkzeug nutzen.

00:25:13: Wir machen jetzt ein Podcast für Oma Opa, die vielleicht woanders leben.

00:25:16: Mega.

00:25:17: Ganz

00:25:17: ehrlich, was für ein schöner Gedanke von dir gerade, dass du das mal, ja geil, geiler Gedanke.

00:25:22: Toll, dass man wirklich nicht nur sagt, das Handy ist nur in unser Reihenzug geffen so, sondern dass man wirklich ja auch kreieren kann mit dieser Technik.

00:25:29: Ja,

00:25:29: genau.

00:25:30: Ja, voll.

00:25:30: Das stimmt.

00:25:31: Da führt man ja Kinder fast gar nicht dran eigentlich.

00:25:34: Nee, das müssen wir irgendwie umkehren, denke ich.

00:25:36: Was

00:25:36: für ein geiler Gedanke, Bro.

00:25:39: You, Cheerio.

00:25:41: Hey, krass, ja.

00:25:43: Krass.

00:25:44: Weißt du, was ich gerade krass finde?

00:25:46: Ich kreiere ja.

00:25:48: Und wenn trotzdem werde ich nie auf die Idee gekommen, meine Kinder auf was kreieren zu lassen, damit du euch mir denkst, na also, die sollen jetzt da mal mit Papier und Stifte...

00:25:57: Aber du kannst es verbinden.

00:25:58: Ist voll gut.

00:25:59: Aber trotzdem, wenn die mal im gewissen Alters sind, denen auch wirklich zu sagen, hey, du kannst damit auch irgendwie, ja,

00:26:04: voll.

00:26:04: Und du kannst es verbinden.

00:26:05: Es gibt auch eine Kinder-App, die heißt Fiete Bastelversum.

00:26:08: Da basteln die Kinder mit Schere, Stift, Papier, ihre Lieblingstiere.

00:26:11: Und der kannst du theoretisch jeden Tag arbeiten.

00:26:14: Also jeden Tag bastelt ein Kind zu Hause am Küchentisch irgendeinen Tier.

00:26:18: Und dann... letzt du die App runter, fotografierst dieses Gebastelte, letzt dieses Foto hoch und kannst dann das Kind, kann dann dem Tieren Geräusch zuordnen und das Kind entscheidet dann, wo soll das Tier leben?

00:26:29: Im Märchenwald, in der Kita, im Zoo und dann kannst du sozusagen nach und nach einen digitalen Zoo erstellen oder an Tiere im Wald, whatever, aber da sind ganz viele analoge Prozesse vorangegangen.

00:26:43: Und darum geht es so ein bisschen, dass wir... Ja,

00:26:44: voll cool, dass man das so verbindet irgendwie.

00:26:46: Und ich meine, Technik oder so, das ist ja auch alles einfach ein Riesending in unserer Zeit.

00:26:50: Und keiner kann mehr ohne.

00:26:52: Ja.

00:26:52: Ja, aber ich glaube, wir sind da gerade trotzdem an dem Punkt, weil es halt auch so gefährlich ist.

00:26:56: Wir müssen einen Umgang damit finden.

00:26:58: Und ich glaube, der ist immer noch nicht ganz klar.

00:27:00: Und ich merke jetzt auch gerade bei mir selber, ich hab mich auch noch nicht so richtig damit befasst, weil meine Kinder noch so klein sind.

00:27:06: Ist ein Riesending.

00:27:07: Ist ein Riesending.

00:27:07: Aber

00:27:07: ja.

00:27:08: Aber auch schöne Idee jetzt auch für alle Eltern, glaube ich, die vielleicht gerade zuhören, auch zu sagen.

00:27:12: Es ist nicht nur ein Konsumgerät, sondern auch ein Gerät, mit dem man vielleicht auch wirklich kreatives Arbeiten verbinden kann.

00:27:18: Ein Werkzeug.

00:27:19: Ja, ein Werkzeug.

00:27:22: Wie warst du mit Medienzeit mit deinen Kindern als die Kleinen waren?

00:27:26: Also bei meiner großen Tochter habe ich da noch gar nicht so drauf geachtet, weil das gar nicht so relevant war.

00:27:30: Da gab es irgendwie viele Jahre, da gab es dann nur WhatsApp, aber da war YouTube nicht relevant.

00:27:35: Das kam dann erst später, als es ums Lernen ging, dass sie YouTube quasi genutzt hat, um sich für, weiß ich nicht, Abschlussarbeitklasse zehn oder auch Schliessig-Abitur vorzubereiten.

00:27:45: Bei der Kleinen ist das anders, bei der Kleinen ist plötzlich alles da.

00:27:48: Und alle haben alles.

00:27:52: Das ist herausfordernd.

00:27:53: Ich begrenze die Medienzeit über das Gerät automatisch.

00:27:56: Wie gesagt, an vielen Tagen ist die gar nicht so hoch, weil wenn dein Kind Alternativ-Angebote hat wie Hobbys und so, dann hat das gar nicht so viel Zeit.

00:28:05: Die Schulzeiten kannst du zum Beispiel auch sperren, das während der Schule das nicht stattfindet.

00:28:09: Aber da haben wir jetzt auch den Fall gehabt, dass die Kinder in der Klasse meiner Tochter, es gibt kein Bio-Buch für zu Hause.

00:28:17: Wenn du aber eine Klassenarbeit schreibst, ist es schon eigentlich hilfreich, wenn du dich mit einem Bio-Buch vorbereitest.

00:28:22: Und dann sagt dir die Lehrkraft, fotografiert das bitte die Seiten und stellts in Klassenchat.

00:28:27: Jetzt kannst du dir vorstellen, wie sechs Kläster einen Heft fotografieren.

00:28:30: Da kannst du nichts lesen.

00:28:31: Oder ein Buch.

00:28:32: Also, da war ich auch schockiert, hab dann das Bio-Buch privat angeschafft.

00:28:36: Dachtst du, das geht ja eigentlich gar nicht.

00:28:39: Ich finde, wenn du so was machst als Lehrkraft, dann seht zu, dass die Kinder das zusammen cool macht.

00:28:45: Ja.

00:28:46: Dann lag eine kuhne Scanner App runter, ja, und scann die Scheiße mal richtig ein.

00:28:50: Aber ich geh nicht mal mit dir über ein Foto, mach mal ein Klassenchat.

00:28:52: Trotzdem

00:28:53: ist die Message auch falsch.

00:28:54: Du darfst es eigentlich auch nicht als Lehrkräft sagen, ihr teilt es bitte im WhatsApp-Klassenchat.

00:28:59: Sondern dann musst du dir die Mühe machen, sagen, ich kopiere jetzt die Seiten aus dem Bio-Buch und ich teile die euch aus.

00:29:05: So, weißte?

00:29:06: Also irgendwie alles so ein bisschen nicht cool.

00:29:09: Aber das ist so ein bisschen auch mit der Grund, warum man ...

00:29:11: Digitalisierung in Deutschland.

00:29:13: Genau.

00:29:13: Aber warum du irgendwann halt auch merkst ... Shit, mein Kind braucht dieses Gerät auch wirklich, weil das ist jetzt hier in dem Verein, da geht es alles nur bei WhatsApp, dann ist es jetzt sogar in der Schule Hilfe.

00:29:25: Also genau, aber um auf die Medienzeit zurückzukommen, ich begrenze die natürlich und wir gucken dann auch einmal die Woche in die Bildschirm, wie heißt das?

00:29:34: Bildschirmzeit?

00:29:36: Und wenn die dann mal zu hoch ist, weil ich zum Beispiel am Samstag das ausgeschaltet hab, sag ich mal, die Bildschirmzeit war aber am Samstag zu hoch, und da müssen wir mal ran.

00:29:44: Und dann ist so, okay.

00:29:46: Und dann muss man halt genau hingucken.

00:29:47: Hey, deine zwanzigjährige Tochter, die nutzt ihr wahrscheinlich schon auch Instagram und so weiter.

00:29:51: Klar.

00:29:53: Was, ja, hast du dir da irgendwie, ja, nutzt ihr das gut, würdest du sagen?

00:29:58: Wie bist du mit dir da im Austausch?

00:30:00: Also, das ist natürlich ein Prozess gewesen.

00:30:02: Es fing an, irgendwie, vor dreizehn hat es sich nicht.

00:30:05: Das finde ich auch gut.

00:30:06: Leider haben wir keine Altersverifikation, aber ich, als Mama, hab's halt vor Dreizeh nicht erlaubt.

00:30:10: Mit dem dreizehnten Geburtstag durfte sie's dann nutzen.

00:30:13: Das ging dann auch so, dass wir gesagt haben, okay, Achtung auf den Nutzernamen, dass keine privaten Informationen, kein Name im Nutzernamen, kein Geburtstatum, kein Wodeort, damit die Fremde nicht anschreiben können.

00:30:24: Und dann hat sie aber auch sehr schnell ein Zweitercount gemacht.

00:30:28: Klar.

00:30:28: Ist natürlich auch so ein Trend.

00:30:29: Macht auch jeder Jugendliche.

00:30:31: Möchtest du dann wieder sprechen, sagen du, was teilst du denn da?

00:30:36: Ganz viel Dialog ist da notwendig.

00:30:38: Mittlerweile ist sie so, dass sie sagt, sie deinstalliert Instagram und TikTok hat sie auch deinstalliert, vor allem in Klausurphasen.

00:30:47: Macht sie kein Instagram, weil sie das ablenkt, sie studiert jetzt.

00:30:50: Krass.

00:30:51: Also sie hat quasi diese, wie soll ich das sagen, digitale Resilienz voll für sich entdeckt.

00:30:57: Das muss ich dann auch wirklich machen.

00:30:59: Das muss ich dann nicht wieder so verleiten, dass sich die Jahr nur eine Stunde ...

00:31:04: Nee, ich merke, dass mir das nicht gut tut.

00:31:08: Also, das passiert dann auch wieder.

00:31:09: Deswegen, dieses Bild, gesamtgesellschaftlich.

00:31:14: Alles ist ganz schlimm.

00:31:16: Jedes Kind ist allen Gefahren ausgesetzt.

00:31:18: Alle sind süchtig.

00:31:20: Da denke ich, ich muss mir differenzierter rankucken.

00:31:22: Also, ich halte das für so nicht ganz ... Ich glaube, dass ganz viele Kinder und zu viele Kinder viel zu hohe und exzessive Medienzeiten haben.

00:31:32: Da müssen wir ran.

00:31:33: Wir müssen an die Betreiber ran, dass die verlässliche Altersherifikation machen.

00:31:38: Aber es heißt nicht, dass alle Kinder, das eine ganze Generation verloren ist, das sehe ich bei meiner Großen, die sind schon sehr reflektiert.

00:31:47: Du hängst ja dann auch viel mit jungen Leuten ab jetzt so wie würdest du das umfeld jetzt zum beispiel auch beschreiben?

00:31:51: also sitzen die alle dann auch zusammen so vom händi und hier guck mal

00:31:56: ja und nein oder

00:31:57: oder wie läuft es

00:31:59: ja und nein.

00:32:00: ich sehe vor allen dingen da zum beispiel das youtube so genutzt wird.

00:32:03: und dann das ist dann der punkt wo die medienzeit so hoch schnellt dass sie zum beispiel sehe ich gerade die medels irgendwelche tutorials angucken zum thema make up oder irgendwelche Bastelgeschichten.

00:32:15: Und dann hast du, was du als Mama siehst, ist, du hast ne, wie, du hast zwei Stunden YouTube geguckt.

00:32:20: Aber was dahinter war, deswegen meinte ich eben, wir müssen genauer hingucken, war, ja, aber ich hab das in das Armband gebastelt.

00:32:27: Und ich hab ein Squishy selber gemacht oder ich hab dies und das gemacht.

00:32:32: Also das ist halt dann auch so, dass YouTube quasi genutzt wird als Ideengeber.

00:32:37: Im besten Fall.

00:32:38: Im besten Fall.

00:32:39: Ja.

00:32:39: Das passiert halt auch.

00:32:40: Es ist nicht nur, alle lassen sich nur brieseln.

00:32:43: Das gibt es auch.

00:32:44: Und da müssen wir drauf achten.

00:32:46: Aber YouTube kann halt auch viel mehr.

00:32:49: Hast du schon mal irgendwas Krasses zu erlebt in der ganzen Zeit?

00:32:51: Oder was war das Krasseste, wo du dachtest, okay, so was darf einfach nicht passieren?

00:32:57: Also diese ganzen Cyber-Grooming-Geschichten natürlich, die ich erlebt habe.

00:33:01: Und meine große Tochter folgt einem Tierschützer.

00:33:05: Maltizierten kennst du bestimmt auch.

00:33:07: Und aufgrund dessen hat sie im Explore Feed Tierqual-Videos angezeigt bekommen.

00:33:14: Da war es jetzt schon über zwanzig, aber das war trotzdem sehr schlimm.

00:33:18: Also da sieht man halt, wie die Algorithmen funktionieren.

00:33:21: Sie ist laut Instagram weiß, sie ist über achtzehn und spielt ihr deshalb alles aus.

00:33:26: Das ist schon schlimm.

00:33:28: Wie hast du sie dann begleitet?

00:33:30: Sie hat mir das erst danach erzählt, sie wohnt nicht mehr bei uns, ist ausgezogen seit dem Studium.

00:33:34: Sie meinte, das ist halt das Schlimmste, das hätte sie lieber nicht gesehen.

00:33:39: Für sie hat das quasi auch den Anstoß gegeben, Instagram hin und wieder zu deinstallieren.

00:33:45: Eben, wie ich gesagt habe, gerade in Klausurphasen, wo du nicht irgendwelche Trigger haben möchtest, sondern wo du eigentlich nur gut durch diese Zeit kommen willst.

00:33:54: Voll.

00:33:54: Hey, was würdest du allen Eltern raten?

00:33:59: Auf jeden Fall das Einstellen, richtig gucken, mit deinem Kind im Austausch bleiben.

00:34:05: Haben wir noch irgendwas vergessen, wo du sagst, es ist wirklich so wichtig, dass ihr da mit eurem Kindern irgendwie am Start seid.

00:34:09: Genau,

00:34:09: also alles einstellen, was geht.

00:34:11: Es gibt die Seite Medien-Kinder-Sicher.de, da kann man alles sich erklären lassen, mega gut.

00:34:18: Social Media, so spät wie möglich.

00:34:19: Bist du dann aber auch für ein Verbot, dass man wirklich sagt, das ist vor sechzehn einfach keine Option?

00:34:24: Also, sechzehn ist mir persönlich ein bisschen zu krass, weil mit sechzehn... die Jugendlichen ja auch schon wählen dürfen, also Europawahl dürfen sie machen, jetzt in NRW dürfen sie auch schon bei der Kommunalwahl teilnehmen.

00:34:35: Ja,

00:34:35: wer wählen darf, darf auf Social Media davor, aber halt

00:34:37: nicht.

00:34:37: Ja, es ist so ein bisschen, wo informieren die sich?

00:34:40: Also, die informieren sich ja politisch bei Instagram zum Beispiel.

00:34:42: Am besten

00:34:43: nicht auf TikTok hoffen.

00:34:44: Hoffentlich nicht auf TikTok, aber eben halt auch parteipolitisch viel auf Instagram.

00:34:49: Deshalb ist mir sechzehn zu spät, weil sie zum Beispiel mit fünfzehn dürfen sie auch schon ein Mofa-Führerschein machen und auch, es sind auch total digital und so.

00:34:57: Vierzehn fände ich cool.

00:34:59: Wichtiger finde ich aber, egal wie es was jetzt kommt, ob Verbot oder nicht, brauchen eine verlässliche Altersverifikation, weil einfach ganz viele Eltern vorher einknicken und sagen mit elf, ja dann TikTok ist doch nicht so schlimm.

00:35:11: Und das ist aber nicht so.

00:35:13: TikTok ist nichts für elfjährige.

00:35:16: Wir brauchen das für mindestens ab drei Zellen.

00:35:18: Und ich glaube, dass die EU auch dran ist.

00:35:20: Wir haben ja auch eine Expertenkommission in der Bundesregierung, die nächsten Sommer auch ihre Vorschläge reingebt.

00:35:25: Und ich hoffe, dass da auch was passiert im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes.

00:35:28: Sechzehn ist mir persönlich ein bisschen zu krass.

00:35:31: Ich glaube, vierzehn reicht.

00:35:33: Und für Boot per See, da habe ich Sorge, dass wenn wir alles einfach verbieten, dass es zu wenig Prävention gibt.

00:35:41: Also, dass wir dann sagen, wir müssen keine Medienkompetenzschulung in der Schule machen, weil es ist ja verboten.

00:35:46: Ja,

00:35:47: ja, das weiß schon, was du meinst.

00:35:48: Ich finde, trotzdem bist du in einem gewissen Alter, haben Kinder dann nichts verloren.

00:35:53: Also, die dürfen auch nicht Auto fahren.

00:35:55: Auf jeden Fall.

00:35:55: Weil die auch nicht einfach in der Lage sind.

00:35:57: Ich finde auch nicht, dass ein elf oder zwölfjähriges Kind in der Lage dazu ist, TikTok zu nutzen, weil das das einfach nicht händeln kann.

00:36:03: Das

00:36:03: sehe ich auch so.

00:36:04: Deswegen finde ich für ein Verboter schon gut.

00:36:07: Weil eben auch glaube ich ganz viele Menschen halt nicht checken, was da einfach abgeht und halt das gar nicht einschätzen können für ihre Kinder.

00:36:14: Ich für Javi gesagt, also, sechzehn ist mir zu krass.

00:36:16: Ich vierzehn oder so finde ich besser.

00:36:18: Nur, was mir noch, weil wenn du so sagst, Verbot, ich bin eher für Begleitung.

00:36:24: Weil weißt du, was das Problem halt auch immer ist, finde ich.

00:36:27: Du wirst halt also dein Kind ist in der Schule und da werden halt auf jeden Fall einfach auch Kinder in der Klasse sein, denn Eltern sich halt gar nicht mit solchen Themen beschäftigen.

00:36:35: Und die halt dann irgendwie wieder eigentlich so ein Chat halt einfach verseuchen muss man einfach mal sagen, wie es

00:36:40: ist.

00:36:41: Und so was kotzt mich dann immer an.

00:36:44: Du gibst selber so alles privat und hast mit deinem Kind tausend Dialoge und Klärs

00:36:49: auf.

00:36:50: Und dann kommt da irgendwie wieder ein anderer Zipfel und macht alles kaputt.

00:36:54: Und du stehst dann wieder, dann denkst du so, ja, Mann,

00:36:56: fuck, ey,

00:36:57: können wir sich mal alle in einem Strang ziehen.

00:37:00: Und deswegen finde ich halt ein Verbot in dem Fall, wo es so schädlich ist, halt schon irgendwie wichtig.

00:37:05: Okay.

00:37:05: Aber wenn du Kinder in digitale Räume nimmst und sie haben keine Analogen zur Verfügung und deshalb sind Kinder ja mehr in digitalen Räumen, wo gehen sie dann hin?

00:37:15: Und meine Sorge wäre, wenn du jetzt sagst, Instagram ist erst ab sechzehn.

00:37:19: Was machen die bis dahin?

00:37:21: Ja, oder halt vierzehn.

00:37:22: Ja, aber ich rede jetzt wirklich jetzt mal bis vierzehn.

00:37:24: Fünfzehn

00:37:24: finde ich super.

00:37:25: Muss ich echt sagen, hat da einfach keiner was verloren und ich finde es wirklich auch nicht geil, dass dann irgendwie, wie gesagt, zu Hause die Aufklärung stattfindet und tausend Gespräche, ja, nee, sorry, du kannst es nicht machen, bla, bla, bla.

00:37:37: Und dann kommt halt irgendwie dann doch wieder irgendjemand und teilt und zeigt.

00:37:41: Und...

00:37:42: Sieh ich auch so.

00:37:42: Also vierzehn, da könnten wir uns einigen.

00:37:45: Ja, ja.

00:37:46: Finde ich cool.

00:37:48: Aber wie gesagt, wenn du das verbietest, dann suchen die sicher andere Wege.

00:37:51: Und es gibt auch Plattformen, zum Beispiel die sogenannte Goa-Videos zeigen.

00:37:56: Das sind die Videos, die bei Social Media Plattformen gemeldet wurden.

00:38:00: Die werden dann da hochgeladen.

00:38:02: Also, das meine ich mit, wenn du einen digitalen Raum nimmst, wo gehen diese Kinder dann hin?

00:38:08: ist es dann vielleicht ein noch schlimmerer Raum.

00:38:11: Könnte man das überhaupt, könnte man das nicht einfach, ich meine, da muss es doch einen Weg geben, aber auch, dass man halt einfach da komplett eigentlich ein Riegel davor schiebt, dass es gar nicht möglich ist, so was, was ich meine.

00:38:19: Ich

00:38:19: weiß, dass die, dass bei diesem Thema EU-weit auch schon dran sind und es ist irgendwie ein Thema, weil die Website, meine ich, in Irland ihren Sitz hat und du kannst die hier nicht einfach sperren.

00:38:30: Das sind ganz viele juristische Dinge, von denen habe ich keine Ahnung.

00:38:33: Ich habe das noch mal mitbekommen, weil ich nämlich auch mit einer Medienanstalt zu eben dieser Website im Kontakt war.

00:38:38: Sie gedacht, das darf nicht sein.

00:38:40: Jeder kann dazugreifen.

00:38:41: Du kannst sagen, ich bin über achtzehn Jahre, nein, als würdest du auf eine Pornoseite gehen.

00:38:44: Das

00:38:44: ist halt ein Witz auch einfach.

00:38:46: Es geht gar nicht.

00:38:46: Ja, okay, ich bin achtzehn, klar.

00:38:48: Es geht gar nicht, so.

00:38:50: Und das ärgert mich halt dann auch, weil ich mir denk so, also wir sind ja digital schon auch relativ weit, ja.

00:38:55: Hey, wo wir noch gar nicht drüber gesprochen haben, KI, können wir das noch kurz zum Ende noch aufgreifen?

00:39:02: Wie siehst du das mit KI?

00:39:04: Also KI, glaube ich, kann ist auch wie ein Smartphone.

00:39:07: Zum Beispiel kann ein wunderbares Werkzeug sein.

00:39:10: Aber wir schreiben in unserem Buch, KI ist wie ein Hammer.

00:39:12: Also du kannst damit ein Bild an die Wand hängen quasi und etwas schaffen.

00:39:15: Du kannst aber auch eine Scheibe einschlagen.

00:39:17: Also hat beide Seiten.

00:39:20: Ja.

00:39:20: Kannst du doch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen?

00:39:22: Ja.

00:39:26: Also ab welchem Alter würdest du zum Beispiel sagen, ist es cool, dass man mal sagt, so zum Kind können wir mal KI jetzt fragen.

00:39:34: Also, ich würde sagen, auch beim Thema KI müssen wir das mit dem Begleiten machen.

00:39:39: Ich würde empfehlen, KI nicht aus Social-Media-Plattformen zu nutzen.

00:39:43: Schon gar nicht bei Snapchat, was viele Kinder leider tun, weil Snapchat zum Beispiel alles speichert.

00:39:49: Andere KI-Tools tun das auch.

00:39:50: Wir wissen auch gar nicht, was macht Meta da mit unseren Daten.

00:39:53: gar keinen Fall KIs da nutzen.

00:39:55: Wenn dann würde ich sagen, okay, man nutzt Stretchy PT.

00:39:58: Da gibt es seit letztem Jahr einen, ich sag jetzt mal, Kindermodus.

00:40:03: Der ist aber nicht für Kinder, sondern der ist ab dreizehn.

00:40:05: Da kannst du dir einen Account machen und kannst über eine E-Mail deinen Kind einladen.

00:40:11: Und dann kann dein Kind das sozusagen keinen Scheiß mitmachen, sondern das möglich fürs Lernen nutzen.

00:40:17: Und dann finde ich es auch hilfreich.

00:40:19: Aber eben halt auch nur so, ich nutze es mit meiner Tochter zusammen.

00:40:22: Also sie nutzt das nie alleine, aber sie ist auch noch keine zwölf.

00:40:25: Was macht ihr da zum Beispiel?

00:40:27: Wir

00:40:27: machen dann zum Beispiel, dass wir ihr einen Aufsatz hochladen und die KI bitten, kannst du uns Feedback geben.

00:40:33: Es sind die Kommas richtig gesetzt.

00:40:35: Wie ist die Geschichte?

00:40:37: Wie ist die Einleitung, Höhepunkt, Ende?

00:40:40: Welchen Input kannst du geben?

00:40:41: Und da ist halt KI total wertvoll, weil es sozusagen voll entspannt ist.

00:40:46: Ich muss nicht als Mama sagen, hier fehlt noch ein Komma.

00:40:50: guckt doch den Satz nochmal an, wo dann Komma kommt oder bist du dir wirklich sicher, dass das Ende schön ist?

00:40:55: Sondern das macht die KI und die KI macht das halt mega wertschätzend.

00:40:59: Die sagt dann halt so, ja, achte doch mal hier und da auf die Kommaregelung.

00:41:03: Denkt dir bei der Kommaregelung das und das ist der Merksatz und denkst, okay, da gibt's einen Merksatz, cool.

00:41:10: So kannst du das halt nutzen.

00:41:11: Und so nutze ich das jetzt auch mit meiner Tochter oder vor Klassenarbeiten, dass ich ein Arbeitsblatt aus der Schule hoch lade.

00:41:18: und mir dann halt irgendwie eine Übungslassenarbeit machen lassen.

00:41:20: Das ist jetzt auch so krass, ey.

00:41:22: Mir wird jetzt gerade auch erst mal bewusst, so wenn du in die Schule gehst, ne?

00:41:26: Und dann solltest du irgendwie einen Aufsatz schreiben, kann ja KI einfach machen.

00:41:29: Ja, genau.

00:41:30: Krass.

00:41:32: Merken aber die Lehrkräfte.

00:41:35: Merken die, die kennen ja die Kinder.

00:41:36: Ich finde mir den gleichen Aufsatz.

00:41:38: Ja.

00:41:39: Kennen ja die Kinder und so.

00:41:40: Crazy, ey.

00:41:42: Also ich muss schon sagen, aber ich glaube, unser ganzes System, Schulsystem, es müsste sich eh schon... Ewig lange ändert, aber jetzt gerade auch so mit diesem ganzen Bums, also ich glaube, ich komme einiges auf uns zu.

00:41:54: Voll.

00:41:55: Also...

00:41:56: Alles wird anders.

00:41:57: Die Frage ist nur wann und wie.

00:42:00: Aber krass, ich merke, ich bin auch überhaupt mit bereit, merke ich gerade.

00:42:04: Musst

00:42:04: du auch noch nicht, du hast auch noch ein paar Jahre.

00:42:06: Du bist zur Schule.

00:42:07: Nee,

00:42:07: aber überhaupt nicht, das geht dieses Jahr los.

00:42:09: Ach

00:42:09: so, okay, aber in der Grundschule ist es... Ja,

00:42:11: in der Grundschule, genau.

00:42:12: Das

00:42:13: wird mir überraschen.

00:42:14: Ja.

00:42:15: Also, liebe Leute, ich fand das heute wirklich toll.

00:42:18: Ich bin erschüttert darüber, wie wenig ich mich auskenne.

00:42:25: Also, da muss ich auch noch auf jeden Fall mein Wissen aufstocken.

00:42:29: Ich bin froh, dass es Plattformen gibt, die einen da aufklären.

00:42:32: Wir werden das auf jeden Fall noch in den Shownote schreiben.

00:42:35: Ansonsten kann man natürlich auch dann die Bücher kaufen und die auf Instagram folgen.

00:42:41: Ja, ich glaube, was ich heute mitgenommen habe für mich, wirklich im Austausch sein mit seinen Kindern, und zwar nicht so oberflächlich so, sondern wirklich zusammen.

00:42:49: Und da richtig reingehen zusammen.

00:42:51: Ja.

00:42:51: Und das wahrscheinlich vielleicht auch echt früh genug und von Anfang an, damit die Kinder vielleicht auch checken, okay, das ist jetzt erstmal so ein Familiending.

00:42:58: Ja.

00:42:59: Bist du noch was sagen für uns?

00:43:00: Ja, und vor allen Dingen von Anfang an Regeln aufstellen.

00:43:02: Also sobald Kinder digitale Medien nutzen, das ist ja bei manchen Kindern schon mit vier, das von Anfang an Regeln aufstellt, sagt... zur Medienbegrenzung so in so vier Minuten und dann ist Schluss.

00:43:10: Viele Eltern machen so ein bisschen den Fehler, dass sie es am Anfang so laufen lassen und sobald ein erstes Smartphone kommt, kommen plötzlich auch die ganzen Regeln und dann checken das die Kinder nicht und sagen die so, hey, ich nutze das doch schon seit Jahren.

00:43:22: Am iPad, wieso habe ich jetzt ein Smartphone, habe ganz viele Regeln.

00:43:25: Von Anfang an regeln, regeln, kennen Kinder aus anderen Lebensbereichen, die wissen, bei Rot darf ich nicht über die Ampel, also auch im Digitalen von Anfang an regeln mitgeben und die Medienzeiten begrenzen.

00:43:35: Und halt auch ehrlich aufklären, dass es halt auch einfach ein Ort ist, an dem man vielleicht Sachen sieht, die man einfach nicht sehen wird.

00:43:41: Ja, ich sage immer, ich vertraue dir, aber ich vertraue den anderen Millionen Nutzern nicht und deshalb machen wir das.

00:43:47: Cool.

00:43:48: Schöner Satz zum Schluss.

00:43:50: Leonie, vielen Dank, dass du heute da warst und vielleicht kommst du irgendwann

00:43:54: mal wieder.

00:43:54: Ja, danke für die Einladung.

00:43:56: Ciao.

00:44:05: Hey und eine Sache noch ihr Lieben, ich würde mich total freuen, wenn ihr meinen Podcast alle meine Eltern bewertet.

00:44:10: Natürlich mit fünf Sternen, alles unter fünf finde ich peinlich.

00:44:13: Und ansonsten abonniert gerne den Podcast überall, wo es was zum abonnieren gibt.

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